Friedliches Zusammenleben und Schaffung sicherer Räume für Jugendliche

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-201165364
Maßnahmenstatus
Beendet
Land / Region
Honduras
Finanzierungsvolumen
€ 9.575.882,64
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 9.575.882,64
Noch verfügbar
-
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Darlehen
Laufzeit
08.11.2012 - 31.07.2021
Startdatum
08.11.2012
Geplantes Enddatum
31.07.2021
Tatsächliches Enddatum
31.07.2021
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
REPUBLIK HONDURAS
Sektoren übergeordnet
Grundbildung
Sektoren untergeordnet
Grundlegende Alltagsfähigkeiten für Erwachsene
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Für dieses Vorhaben gibt es keinen Eintrag in der Projektdatenbank. (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/Internationale-Finanzierung/KfW-Entwicklungsbank/Projekte/Projektdatenbank/index.jsp
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Das Vorhaben ist Teil des Regionalprogramms Friedliches Zusammenleben und sichere Räume für Jugendliche in Zentralamerika, einem gemeinsamen Engagement der FZ und der TZ. Ziele des Regionalprogramms sind die Verbesserung des friedlichen Zusammenlebens sowie die soziale, politische und wirtschaftliche Integration von Jugendlichen in El Salvador, Guatemala und Honduras. Im Rahmen der FZ-Maßnahme werden Investitionen für jugendspezifische Infrastruktur und Freiraumgestaltung zur Schaffung sicherer Räume in Stadtteilen armer Einkommensschichten mit hohen Gewaltindizes finanziert, verbunden mit Maßnahmen zur Stärkung von sozialen und beruflichen Kompetenzen von Jugendlichen. Als sichere Räume werden sowohl öffentliche Räume, die nach Prinzipien der Kriminalitätsprävention gestaltet sind und von der Bevölkerung als sicher wahrgenommen werden, als auch jugendspezifische Sozialeinrichtungen, wie z.B. Jugendzentren, Sportanlagen oder Fortbildungszentren bezeichnet. Das Vorhaben ist als offenes Programm konzipiert, die teilnehmenden Gemeinden werden nach vorher festgelegten Kriterien über einen Teilnahmewettbewerb ermittelt. Programminterventionen sollen in drei Städten und dort jeweils in drei Stadtteilen durchgeführt werden. Die Zielgruppe des Programms sind Jugendliche zwischen 12 und 30 Jahren, die in marginalisierten Stadtteilen armer Bevölkerungsschichten mit hohen Gewaltindizes leben und daher besonders von Gewalt und Kriminalität betroffen sind. Darlehensnehmer ist die Republik Honduras, vertreten durch das Finanzministerium. Politischer Träger des Vorhabens ist das Jugendministerium, für die Projektsteuerung und die administrative Umsetzung ist der Fondo Hondureño de Inversión Social (SEDECOAS-FHIS) verantwortlich. Die Planung und Implementierung der Infrastrukturmaßnahmen erfolgt in Selbsthilfe durch die Stadtteilgemeinschaften unter Einbeziehung der Zielgruppe der Jugendlichen. Die Maßnahmen zur Stärkung sozialer und beruflicher Kompetenzen von Jugendlichen werden dezentral bedarfsorientiert ermittelt und zur Durchführung an lokale Bildungsträger vergeben. Die Gesamtkosten belaufen sich auf EUR 12,2 Mio., wovon seitens der beteiligten Bevölkerung auf Ebene der Stadtteile sowie seitens der Gemeinden jeweils EUR 0,6 Mio. Eigenbeiträge erbracht werden. Darüber hinaus steuert der honduranische Staat einen Eigenbeitrag i.H.v. EUR 1 Mio. bei. Die FZ-Mittel belaufen sich auf EUR 10 Mio., die als FZ-Darlehen bereitgestellt werden.