Ergebnisorientierte Finanzierung von Mütter- und Neugeborenengesundheit II
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-201165638
- Maßnahmenstatus
- Beendet
- Land / Region
- Malawi
- Finanzierungsvolumen
- € 10.000.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 10.000.000,00
- Noch verfügbar
- -
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 11.09.2013 - 04.12.2020
- Startdatum
- 11.09.2013
- Geplantes Enddatum
- 04.12.2020
- Tatsächliches Enddatum
- 04.12.2020
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- MINISTRY OF FINANCE
- Sektoren übergeordnet
- Bevölkerungspolitik/-programme und reproduktive Gesundheit
- Sektoren untergeordnet
- Förderung reproduktiver Gesundheit
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Ergebnisorientierte-Finanzierung-Von-Muetter--Und-Neugeborenengesundheit-Ii-27562.htm
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Die FZ-Maßnahme basiert auf einer gemeinsamen Initiative von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Norwegens ehemaligem Premierminister Jens Stoltenberg und fügt sich in das bestehende Engagement der beiden Länder im Gesundheitssektor Malawis ein. Im Rahmen der ersten Phase (Komponente B des Vorhabens SWAp III) wurden sowohl von Norwegen als auch von Deutschland jeweils USD 5,0 Mio. zugesagt. Norwegen hat Deutschland für die Umsetzung seines Beitrags mandatiert.Die zweite Phase umfasst einen Beitrag der deutschen Seite in Höhe von EUR 5,0 Mio. Diese wurde in November 2014 um weitere EUR 5,0 Mio. aufgestockt. Ziel der zweiten Phase ist eine inhaltliche Konsolidierung, eine geografische Verdichtung sowie eine Verlängerung der Durchführungsdauer des Ursprungsvorhabens.Das Programm wendet Results-Based Financing (RBF) mit sowohl nachfrage- als auch angebotsseitigen Elementen an. Diese sollen die Anzahl der Entbindungen in Gesundheitsstationen erhöhen, die Qualität der angebotenen Gesundheitsdienstleistungen verbessern und so einen Beitrag zur Verbesserung des Gesundheitszustandes der Zielgruppe leisten. Zielgruppen sind schwangere Frauen und Neugeborene, die im Einzugsgebiet der teilnehmenden Gesundheitseinrichtungen leben, sowie das Gesundheitspersonal dieser Einrichtungen.Die Maßnahme wird zunächst als Pilotansatz in Dedza, Mchinji und Ntcheu in der West Central Zone und zusätzlich in Balaka (South East Zone) durchgeführt. Phase I des Vorhabens wurde Ende 2016 abgeschlossen. Durch die zweite Phase des Vorhabens, die im September 2014 anlief, sowie deren Aufstockung, im November 2014, verlängert sich die Gesamtlaufzeit des Vorhabens bis voraussichtlich Ende 2019.Projekt begleitende Untersuchungen haben positive Effekte des RBF-Ansatzes belegt und bieten prinzipiell eine gute Grundlage für die Planung einer (landesweiten) Implementierung der Initiative durch alternative Finanzierung (ohne Infrastrukturkomponente). Die diesbezüglichen Vorstellungen des MoHP sind allerdings aus unserer Sicht und der Sicht anderer Geber nicht zielführend, weshalb eine (Interims-)Finanzierung beispielsweise über den HSJF derzeit nicht wahrscheinlich scheint .