Arbeitsintensiver Straßenbau V

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-201165703
Maßnahmenstatus
Beendet
Land / Region
Namibia
Finanzierungsvolumen
€ 10.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 10.000.000,00
Noch verfügbar
-
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
24.08.2012 - 07.03.2022
Startdatum
24.08.2012
Geplantes Enddatum
07.03.2022
Tatsächliches Enddatum
07.03.2022
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
REPUBLIK NAMIBIA
Sektoren übergeordnet
Transport und Lagerhaltung
Sektoren untergeordnet
Straßenverkehrswesen
Evaluierung
Ja
Zugehörige Dokumente
Für dieses Vorhaben gibt es keinen Eintrag in der Projektdatenbank. (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/Internationale-Finanzierung/KfW-Entwicklungsbank/Projekte/Projektdatenbank/index.jsp; Ex-post-Evaluierung (Evaluierung) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/PDF/Evaluierung/Ergebnisse-und-Publikationen/PDF-Dokumente-L-P/Namibia_Straßenbau_2025_D.pdf; Ex post evaluation (Evaluierung) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/PDF/Evaluierung/Ergebnisse-und-Publikationen/PDF-Dokumente-L-P_EN/Namibia_Straßenbau_2025_E.pdf
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Im bevölkerungsreichen Norden Namibias lebt ein Großteil der Bevölkerung ohne ganzjährigen Zugang zum Straßennetz und ist dadurch insbesondere in der Regenzeit von Schulen, Gesundheits- und Verwaltungseinrichtungen und Märkten abgeschnitten. Hiermit verbunden sind schlechte Bildungschance, rudimentäre Gesundheitsversorgung und bedingt durch den erschwerten Zugang zu Arbeits- und Absatzmärkten ein geringes monetäres Einkommen. Im Rahmen dieses Vorhabens sollen in den ausgewählten Regionen rd. 150 km Schotterstraßen durch arbeitsintensive Straßenbaumaßnahmen erstellt werden: DR 3624 (Ohangwena Region), DR 3683 (Oshikoto Region), DR 3681 (Omusati Region) und somit der Bevölkerung im Einzugsgebiet ganzjährig Zugang zu Schulen, Gesundheitseinrichtungen und Verwaltungsgebäuden ermöglichen.Die Gesamtkosten des Investitionsvorhabens wurden zum Zeitpunkt der Prüfung auf rd. 23 Mio. Euro geschätzt. Hiervon werden 10,00 Mio. Euro aus FZ-Mitteln finanziert. Damit beträgt der Eigenbeitrag der namibischen Regierung rund 57% (13 Mio. EUR).Die Bauunternehmer sind im Sinne des arbeitsintensiven Straßenbaus dazu angehalten, einen festen Anteil der Bauverträge an lokale klein- und mittelständische Unternehmen zu vergeben. Der Vorteil dieser Bauweise ist die temporär hohe Beschäftigungs- und Einkommenssituation von ca. 1400 lokalen Arbeitskräften und 15 klein bis mittelständischen Unternehmen, wobei bis zu 40% der Baukosten in die lokale Wertschöpfung einfließen, also direkt in Form von Tageslohn der lokalen Bevölkerung entlang der Straßen zugutekommen.