Entwicklung des städtischen Wasser- und Sanitärsektors im Südsudan

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-201165893
Maßnahmenstatus
Beendet
Land / Region
Südsudan
Finanzierungsvolumen
€ 5.017.303,37
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 5.017.303,37
Noch verfügbar
-
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
02.01.2013 - 31.12.2017
Startdatum
02.01.2013
Geplantes Enddatum
31.12.2017
Tatsächliches Enddatum
31.12.2017
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
REPUBLIC OF SOUTH SUDAN
Sektoren übergeordnet
Wasser und Abwasser/Abfallentsorgung
Sektoren untergeordnet
Grundlegende Versorgung im Bereich Trinkwasser
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Entwicklung-Des-Staedtischen-Wasser--Und-Sanitaersektors-Im-Suedsudan-27528.htm
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Mit einem offenen Programmansatz wird im Südsudan erstmals die Reformanstrengung mehrerer Städte in einen Zusammenhang gestellt und der Genuss von Fördermitteln in einen Leistungswettbewerb der Verwaltungsinstanzen unter Einbindung der Bevölkerung gestellt. Auf Basis angemessener Mindestkriterien soll in zunächst 2 Städten die Versorgung mit Trinkwasser über öffentliche Zapfstellen (Kioske) ausgebaut und die Hygienesituation über Schulungen und die Bereitstellung dezentraler öffentlicher Basissanitärversorgung verbessert werden. Von den zugangsberechtigten Städten Bor, Rumbek, Yambio und Yei werden die Städte begünstigt, die als erste die Grundanforderungen für einen nachhaltigen Betrieb erfüllen. Entsprechend den Vorgaben des qualifizierten Versorgungsziels (QVZ) werden mit FZ-Mitteln zusätzlich rund 80.000 mehrheitlich arme Einwohner mit Trinkwasser und 20.000 Menschen mit gemeinschaftlichen Basissanitärlösungen versorgt werden. Über die Einwerbung weiterer Entwicklungspartner soll der Programmansatz die Zielgruppe und Reichweite zügig erweitern und Geberbeiträge entsprechend den Vereinbarungen von Busan bündeln. Bei weiteren Reformerfolgen der Städte sollen ergänzende Investitionsphasen bis hin zu Vollversorgung realisiert werden. Die Gesamtkosten der FZ-Maßnahme belaufen sich auf 13,9 Mio. EUR. Der Südsudan wird einen Eigenanteil von 0,9 Mio. EUR beitragen.Die bilaterale Finanzielle Zusammenarbeit mit dem Südsudan wurde 2016 aus politischen Gründen suspendiert. Seitdem ist das Vorhaben bis auf Weiteres ausgesetzt.