Modernisierung des Ascheentsorgungssystems im Kraftwerk Nikola Tesla

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-201166073
Maßnahmenstatus
Beendet
Land / Region
Serbien
Finanzierungsvolumen
€ 146.748,16
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 146.748,16
Noch verfügbar
-
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Darlehen
Laufzeit
28.02.2017 - 30.03.2022
Startdatum
28.02.2017
Geplantes Enddatum
30.03.2022
Tatsächliches Enddatum
30.03.2022
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
JOINT STOCK COMPANY ELEKTROPRIVREDA SRBIJE BELGRAD
Sektoren übergeordnet
Energieerzeugung, nicht erneuerbare Quellen
Sektoren untergeordnet
Energieerzeugung, nicht erneuerbare Quellen - nicht spezifizierte Maßnahmen
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Modernisierung-Des-Ascheentsorgungssystems-Im-Kraftwerk-Nikola-Tesla-28566.htm
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Im Rahmen der FZ-Maßnahme Modernisierung des Ascheentsorgungssystems im Kraftwerk Nikola Tesla A soll ein modernes Aschetransportsystem auf Dick-schlammbasis im Kraftwerk Nikola Tesla A (TENT A) eingeführt werden, wodurch signifikant positive Umwelt- und Gesundheitswirkungen erzielt werden. Derzeit wird die bei der Kohleverbrennung im Kraftwerk TENT A anfallende Asche per Dünnschlammverfahren auf eine nahegelegene Deponie verbracht. Dabei wird die Asche im Verhältnis 1:10 mit Wasser vermischt. Das Problem dieser Methode ist neben dem hohen Wasserverbrauch ein unzureichendes Aushärten des Schlamms auf der Deponie, so dass sich bei starkem Wind Aschestaub bildet, der die Anwohner in der Umgebung der Deponie belastet. Außerdem fallen hohe Mengen Abwasser an, die zum Teil versickern und zum Teil in den Fluss Save geleitet werden und dabei Boden, Grund- und Oberflächenwasser belasten. Durch eine Umstellung des Transportverfahrens auf Dickschlammtechnologie mit einem Wasser-Asche-Verhältnis von 1:1 sowie der Mischung mit dem aus der geplanten Entschwefelungsanlage entstehenden Gips können diese negativen Auswirkungen erheblich reduziert werden.Das Ziel der FZ-Maßnahme ist es, durch die Umstellung des Aschetransportprozesses im größten thermischen Kraftwerk des Landes, TENT A, dessen nachteilige Auswirkungen auf die Umwelt und die Gesundheit der in der Nähe lebenden Menschen erheblich zu verringern und seine Effizienz zu erhöhen. Dadurch wird die natürliche Ressource Wasser geschont sowie negative Umweltwirkungen in Form von Staubbildung, Belastung von Boden, Grund- und Oberflächenwasser sowie die potenzielle Instabilität der Deponie reduziert. Damit leistet das Vorhaben einen signifikanten Beitrag zum Umweltschutz (Outcome). Die Zielgruppe ist die in der Nähe der Deponie lebenden Menschen, die weitaus weniger Schadstoffen, insbesondere Asche, ausgesetzt sein werden.Darlehensnehmer ist der staatliche Energieversorger Elektroprivreda Srbije (EPS). Die Gesamtkosten der Maßnahme werden auf rd. 57,5 Mio. EUR geschätzt. Vorgesehen ist ein Eigenbeitrag der EPS von rd. 12,5 Mio. EUR. Im Rahmen der FZ sollen Mittel in Höhe von bis zu 45 Mio. EUR in Form eines zinsverbilligten Darlehens zur Verfügung gestellt werden.