Industrieller Umweltfonds IV (FODEP-Zuschuss)

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-201166743
Maßnahmenstatus
Beendet
Land / Region
Tunesien
Finanzierungsvolumen
€ 4.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 297.421,78
Noch verfügbar
€ 3.702.578,22
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
15.07.2014 - 31.12.2023
Startdatum
15.07.2014
Geplantes Enddatum
31.12.2023
Tatsächliches Enddatum
31.12.2023
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
MINISTERE DES AFFAIRES ETRANGERES, DE LA MIGRATION ET
Sektoren übergeordnet
Finanzwesen
Sektoren untergeordnet
Finanzintermediäre des formellen Sektors
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Industrieller-Umweltfonds-Iv-Fodep-Zuschuss-28247.htm
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Aus dem Industriellen Umweltfonds (FODEP) werden Zuschüsse für nachgelagerte und integrierte Maßnahmen in den Bereichen Abwasservorklärung, Wassereinsparung, Luftreinhaltung und innerbetriebliches Abfallmanagement sowie Maßnahmen der Abfallentsorgung und des Recycling finanziert. Während nachgelagerte Maßnahmen die umweltschädlichen Emissionen am Ende des Produktionsprozesses reduzieren, setzen integrierte Maßnahmen im Produktionsprozess an und verhindern direkt die Entstehung von Emissionen. Das übergeordnete entwicklungspolitische Ziel der Maßnahme besteht darin, einen Beitrag zum Schutz der Umwelt und insbesondere der knappen Wasserressourcen sowie zur Verringerung der gesundheitlichen Risiken für die tunesische Bevölkerung zu leisten. Ziele der FZ-Maßnahme sind die Verringerung der Schadstoffemission und/oder des Ressourcenverbrauchs von am Programm teilnehmenden Betrieben und die Schaffung eines effizienten Zugangs der Zielgruppe zu Finanzierungen für Umweltschutzinvestitionen. Unmittelbare Zielgruppe der Maßnahme sind Industrie-, Gewerbe- und Dienstleistungsbetriebe, die Investitionsmaßnahmen mit positiven Umweltwirkungen durchführen sowie Betriebe der Abfallwirtschaft. Mittelbare Zielgruppe sind die Mitarbeiter der geförderten Betriebe und die Menschen, die im Einzugsbereich der verschmutzenden Betriebe leben und deren Gesundheit durch ungereinigte Abwässer, Luftverschmutzung oder unsachgemäße Müllbeseitigung beeinträchtigt wird. Träger der Maßnahme istdie tunesische Umweltbehörde Agence National de la Protection de lEnvironnement (ANPE) Diese leitet Zuschüsse an private Unternehmen weiter, die maximal 20% der Gesamtinvestition umfassen. Insgesamt stehen EUR 4 Mio. an Zuschussmitteln zur Verfügung.