Familienplanung und HIV-Prävention IV

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-201167014
Maßnahmenstatus
Beendet
Land / Region
Côte d'Ivoire
Finanzierungsvolumen
€ 11.999.871,19
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 11.999.871,19
Noch verfügbar
-
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
31.10.2013 - 31.12.2022
Startdatum
31.10.2013
Geplantes Enddatum
31.12.2022
Tatsächliches Enddatum
31.12.2022
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
REPUBLIQUE DE CÔTE D'IVOIRE
Sektoren übergeordnet
Bevölkerungspolitik/-programme und reproduktive Gesundheit
Sektoren untergeordnet
Bekämpfung von sexuell übertragbaren Krankheiten einschließlich HIV/AIDS; Familienplanung
Evaluierung
Ja
Zugehörige Dokumente
Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Familienplanung-Und-Hiv-Praevention-Iv-29221.htm; Ex-post-Evaluierung (Evaluierung) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/PDF/Evaluierung/Ergebnisse-und-Publikationen/PDF-Dokumente-A-D/Coted-Ivoire_HIVAIDS_2024_D.pdf; Ex post evaluation (Evaluierung) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/PDF/Evaluierung/Ergebnisse-und-Publikationen/PDF-Dokumente-A-D_EN/Coted-Ivoire_HIVAIDS_2024_E.pdf
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Jahrelange bewaffnete Konflikte haben in der ehemals wohlhabenden Côte dIvoire die Armuts-quote von 10 % (1985) auf über 50 % (2010) stark steigen lassen. Auch das nationale Gesundheitssystem ist sehr schwach, so sind z.B. Komplikationen bei Schwangerschaft und Geburt noch immer die häufigste Todesursache bei Frauen zwischen 15 und 49 Jahren. Der häufig kurze Abstand und die oft hohe Anzahl von Geburten haben einen direkten Einfluss auf den Gesundheitszustand der Mütter. Weiterhin besteht ein hoher ungedeckter Bedarf an Familienplanung. Ein schlechter Gesundheitszustand der Mütter übersetzt sich auch direkt in eine hohe Kindersterblichkeit, denn im Todes- oder Krankheitsfall der Mutter vermindern sich die Überlebenschancen ihrer Kinder signifikant. Auch in Bezug auf die HIV-Problematik hat das Land mit Herausforderungen zu kämpfen - hier liegt die HIV Prävalenz vor allem in den urbanen Räumen und bei den Frauen deutlich über dem regionalen Durchschnitt.Ziel des Vorhabens ist es, einen Beitrag zur Verbesserung der Gesundheit der ivorischen Bevölkerung zu leisten. Dies geschieht vor allem durch die Vermeidung ungewollter Schwangerschaften und die Vergrößerung der Geburtenabstände sowie durch die Verringerung von sexuell übertragenen Infektionen, insbesondere HIV/AIDS. Mit der FZ-Maßnahme soll ein Beitrag zu Veränderungen im Sinne eines gestärkt verantwortungsbewussten Verhaltens bei den Zielgruppen im Bereich der sexuellen und reproduktiven Gesundheit geleistet werden. Dabei legt das Programm einen Fokus auf die selbstbestimmte Familienplanung. Die Programmkomponenten beinhalten Sensibilisierungs- und Aufklärungsmaßnahmen sowie den Vertrieb von subventionierten Produkten der reproduktiven Gesundheit und Kondomen. Zur Erhöhung der Wirksamkeit des Programms wird in der Phase IV über die neu einzuführende Komponente des Social Franchising die Intrauterinspirale als zusätzliches Verhütungsmittel zur Verfügung gestellt. Zielgruppe des Vorhabens ist die sexuell aktive Bevölkerung, mit Fokus auf junge Menschen zwischen 15 und 24 Jahren, insbesondere junge Frauen. Das Finanzierungsvolumen der Phase IV beläuft sich auf EUR 12 Mio. - zuzüglich den Erlösen aus dem Verkauf von Kontrazeptiva.