Rehabilitierung Wasserkraftwerk Mount Coffee (Kontext WAPP)

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-201167030
Maßnahmenstatus
Beendet
Land / Region
Liberia
Finanzierungsvolumen
€ 55.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 55.000.000,00
Noch verfügbar
-
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
30.09.2013 - 18.05.2020
Startdatum
30.09.2013
Geplantes Enddatum
18.05.2020
Tatsächliches Enddatum
18.05.2020
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
MINISTRY OF FINANCE AND DEVELOPMENT PLANNING
Sektoren übergeordnet
Energieerzeugung, erneuerbare Quellen
Sektoren untergeordnet
Energieerzeugung, erneuerbare Quellen - verschiedene Technologien
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Rehabilitierung-Wasserkraftwerk-Mount-Coffee-Kontext-Wapp-27173.htm
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Als Beitrag zum Wiederaufbau des liberianischen Energiesektors soll, als regionales Prioritäts-projekt des WAPP, das während des Bürgerkrieges 1992 zerstörte Wasserkraftwerk Mt. Coffee mit einer Leistung von 88 MW (ursprüngliche 64 MW) rehabilitiert werden. Die Arbeiten schließen eine 66-kV-Schaltanlage sowie zwei vom Kraftwerk nach Monrovia führende 66-kV-Übertragungsleitungen mit einer Länge von jeweils 25 km ein. Das Projekt sieht eine nachhaltige und wirtschaftlich günstige Stromversorgung vor und substituiert die Stromversorgung auf Basis von Dieselgeneratoren. Strom aus Wasserkraft am Standort Mt. Coffee stellt die landesweit günstigste Alternative der Stromerzeugung dar: Durch die Umsetzung des Vorhabens können die Stromtarife in Liberia, die mit 0,53 USD/KWh zu den höchsten Afrikas gehören, um bis zu 50 % gesenkt werden. Ferner wird durch Schaffung eines ausreichenden Stromangebotes die Voraussetzung für die Neuelektrifizierung der Hauptstadt und die Stromversorgung auch in ländlichen Gebieten geschaffen. Durch die Substitution von Dieselstrom werden die CO2-Emissionen nachhaltig gemindert. Zielgruppe sind die derzeitigen und zukünftigen Stromkon-sumenten (private Haushalte, Unternehmen, öffentliche Einrichtungen) in Liberia. Im Zusam-menspiel mit dem Bau einer 1.360 km langen, vier Länder verbindenden, Übertragungsleitung (Côte dIvoire - Liberia - Sierra Leone - Guinea) stellt das Vorhaben zusätzliche einen wichtigen Meilenstein für die Integration Liberias in den regionalen Stromverbund Westafrikas dar