Förderung der AU beim Aufbau einer afrikanischen Friedens- und Sicherheitsarchitektur (APSA)
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-201167147
- Maßnahmenstatus
- Beendet
- Land / Region
- Subsahara-Afrika
- Finanzierungsvolumen
- € 2.922.407,84
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 2.922.407,84
- Noch verfügbar
- -
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 29.11.2012 - 14.01.2019
- Startdatum
- 29.11.2012
- Geplantes Enddatum
- 14.01.2019
- Tatsächliches Enddatum
- 14.01.2019
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- AFRICAN UNION COMMISSION
- Sektoren übergeordnet
- Krisenprävention und Konfliktlösung, Frieden und Sicherheit
- Sektoren untergeordnet
- Zivile Friedensentwicklung, Krisenprävention und Konfliktlösung
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Für dieses Vorhaben gibt es keinen Eintrag in der Projektdatenbank. (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/Internationale-Finanzierung/KfW-Entwicklungsbank/Projekte/Projektdatenbank/index.jsp
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Die Afrikanische Union (AU) richtet mit Unterstützung des Vorhabens ein Finanzierungsfenster ein, über das Regionalorganisationen (Regional Economic Communities, RECs) Mittel für Infrastrukturmaßnahmen mit grenzüberschreitender Wirkung in Post-Konfliktländern erhalten können (Komponente 1). Vorgesehen ist eine Pilotphase mit der Regionalorganisation COMESA (Common Market for Eastern and Southern Africa), in der das Projekt Trading for Peace unterstützt wird. Dieses Projekt fördert bislang den grenzüberschreitenden Handel in der Region der großen Seen durch gezielte Informations- und Weiterbildungsangebote für im Kleingewerbe tätige Händler und Grenzbeamte. Im Rahmen des FZ-Vorhabens wird das Trading for Peace-Projekt sowohl geographisch als auch durch eine Komponente für wirtschaftliche (Grenzmärkte, Zugangsstraßen, Lagerhäuser) und administrative Infrastruktur (Grenzposten und Handelsinformationsstellen) erweitert. Es wird angestrebt, das Finanzierungsfenster mittel- bis langfristig für andere RECs und Geber zu öffnen. Weiterhin soll die AU gestärkt werden, um ihr Mandat bei der Steuerung von Wiederaufbau- und Reintegrationsmaßnahmen im Rahmen der Afrikanischen Friedens- und Sicherheitsarchitektur (African Peace and Security Architecture, APSA) besser wahrnehmen zu können (Komponente 2). Das geprüfte Vorhaben verfolgt dementsprechend zwei Ziele: die Verbesserung der Lebensbedingungen der Bevölkerung in Grenzgebieten in Post-Konfliktländern (materielle Wirkungsdimension) sowie die institutionelle Stärkung der AU (administrative Wirkungsdimension). Zur Finanzierung sind jeweils 5,0 Mio. EUR aus der ersten bzw. zweiten Phase (Vorratsprüfung) vorgesehen.