Förderung der Metrologie im Maghreb zur Stärkung des internationalen Handels
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-201220284
- Maßnahmenstatus
- Beendet
- Land / Region
- Afrika
- Finanzierungsvolumen
- € 1.000.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 979.075,88
- Noch verfügbar
- € 20.924,12
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 01.01.2013 - 01.11.2015
- Startdatum
- 01.01.2013
- Geplantes Enddatum
- 31.12.2015
- Tatsächliches Enddatum
- 01.11.2015
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) (XM-DAC-5-PTB)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- Ministries of Industry of Algeria, Morocco, Mauritania and Tunisia.
- Sektoren übergeordnet
- Handelspolitik und -regeln/handelsbezogene Anpassungsmaßnahmen
- Sektoren untergeordnet
- Handelspolitik und -verwaltung
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- -
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Algerien, Marokko u. Tunesien verfolgen seit einigen Jahren einen außenwirtschaftlich getriebenen Öffnungs- und Liberalisierungsprozess, dem sich auch Mauretanien angeschlossen hat. Dahinter verbergen sich jedoch sehr unterschiedliche Entwicklungspfade u. heterogene Wirtschaftsstrukturen. Das Assoziierungsabkommen mit der EU ist für Algerien, Marokko u. Tunesien Motivation, Risiko u. strukturbildender Faktor zugleich. Die Suche nach neuen Märkten u. die Notwendigkeit, die eigenen Wirtschaftsstrukturen gegenüber Importen zu schützen, aber auch weiterzuentwickeln, üben starken Anpassungsdruck in Richtung Modernisierung aus. Auch gewinnen durch das Wachstum der Volkswirtschaften u. internationale Abkommen Themen wie Marktregulierung, Energieversorgung, Verbraucherschutz sowie der Umwelt- u. Klimaschutz an Bedeutung. Diesen Herausforderungen kann nur über eine funktionsfähige Qualitätsinfrastruktur (QI) begegnet werden. Aufgrund der langen Ausreifungszeit u. der hohen Investitionskosten der QI wird jedoch keines der Länder in absehbarer Zeit auf rein individuelle Lösungen als Antwort setzen können. Ein regionaler QI-Ansatz erscheint notwendig, wobei der Fokus auf der Metrologie als grundlegendes Element der QI liegt. Aufgrund großer Unterschiede im Entwicklungsstand u. unzureichender Zusammenarbeit der nationalen Metrologiesysteme kann das Potenzial einer regionalen Kooperation zur Erweiterung des Dienstleistungsangebots im Bereich Metrologie noch nicht ausgeschöpft werden (Kernproblem).