Stärkung der Qualitätsinfrastruktur für Solarenergie im Maghreb

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-201220458
Maßnahmenstatus
Beendet
Land / Region
Afrika
Finanzierungsvolumen
€ 2.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 1.884.434,86
Noch verfügbar
€ 115.565,14
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.08.2012 - 30.11.2016
Startdatum
01.08.2012
Geplantes Enddatum
31.07.2016
Tatsächliches Enddatum
30.11.2016
Durchführungs- / Trägerorganisation
Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) (XM-DAC-5-PTB)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
There is no project executing agency abroad due to the supra-regional character of the project.
Sektoren übergeordnet
Bildung oberhalb der Sekundarstufe
Sektoren untergeordnet
Fortbildung von Fach- und Führungskräften
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
-
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Die Länder Nordafrikas besitzen natürliche Wettbewerbsvorteile bei der Generierung Erneuerbarer Energien. Die Entwicklung der Nutzung von Solarenergie bietet die Chance, die steigende Energienachfrage zu decken sowie Industrialisierung und Innovationen zu fördern. Ein wichtiges Ziel für die Länder des Maghreb ist inzwischen der Aufbau eines neuen Sektors für eine diversifiziertere Wirtschaft sowie, umfangreiche Aus- und Fortbildung vorausgesetzt, die Beschäftigungsförderung. Außerdem könnte ein Teil der generierten Energie nach Europa, das seine Energiequellen umweltfreundlich und klimaneutral diversifizieren möchte, exportiert werden. Die zur Nutzung dieser Potentiale notwendige Qualitätsinfrastruktur ist in den Partnerländern des Vorhabens (Tunesien, Marokko, Algerien, Mauretanien) nur unzureichend ausgebildet. Normungsinstitutionen und Akkreditierungsstellen haben kaum Kenntnisse im Bereich der Solarenergie und sind nicht in der Lage, den Privatsektor zu bedienen. Prüflabore und Zertifizierungsstellen benötigen zusätzliche Kenntnisse, um Systeme oder Komponenten zu prüfen und zu zertifizieren. Die Metrologieinstitute können nicht die messtechnische Rückführung gewährleisten. Forschung und Lehre sind unzureichend vernetzt und nicht auf die Bedarfe des Sektors ausgerichtet (Kernproblem). Dies führt dazu, dass die Qualität solarthermischer Anlagen sowohl bezüglich ihrer Leistungsfähigkeit aber auch ihrer Dauerhaftigkeit und Zuverlässigkeit oft unzureichend ist.