Verbesserung der qualitätssichernden Dienstleistungen für den Wassersektor in Nicaragua

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-201222967-15
Maßnahmenstatus
Beendet
Land / Region
Nicaragua
Finanzierungsvolumen
€ 600.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 576.349,79
Noch verfügbar
€ 23.650,21
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.02.2013 - 31.12.2017
Startdatum
01.02.2013
Geplantes Enddatum
31.01.2015
Tatsächliches Enddatum
31.12.2017
Durchführungs- / Trägerorganisation
Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) (XM-DAC-5-PTB)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Ministry of Development, Industry and Trade (Ministerio de Fomento, Industria y Comercio, MIFIC)
Sektoren übergeordnet
Wasser und Abwasser/Abfallentsorgung
Sektoren untergeordnet
Wassersektorpolitik und -verwaltung
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
-
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Das 2007 verabschiedete Wassergesetz Nicaraguas regelt Schutz, Kontrolle und Administration der Wasserressourcen des Landes und definiert die Verantwortungsbereiche der beteiligten Institutionen. Eine Sektorstrategie wurde noch nicht vorgelegt, die bestehenden politischen Pläne und Programme lassen aber erkennen, dass die Verbesserung des Zugangs der Bevölkerung zur Trinkwasserver- und Abwasserentsorgung von hoher Bedeutung ist. Das Wassergesetz wird bis heute nicht effizient umgesetzt. Die Wahrnehmung der definierten staatlichen Funktionen wird durch Kompetenzüberschneidungen, häufige Wechsel auf Führungsebene, schlechte Personalausstattung, die Neuorganisation der Instanzen und unzureichende Infrastruktur der zuständigen Institutionen behindert. Dies schlägt sich auch in der Überwachung der Trinkwasserqualität und der Verbrauchsmessung von Trinkwasser nieder. Das zentralisierte staatliche Wasserversorgungsunternehmen (WVU) ENACAL ist verantwortlich für die Trinkwasserversorgung in urbanen und periurbanen Gebieten. Nur wenige der ENACAL-Niederlassungen verfügen über personell und infrastrukturell ausreichend ausgestattete Prüflabore für die Kontrolle der Wasserqualität. Noch gravierender ist die Situation in ländlichen Gebieten, wo die Versorgung über gemeinschaftlich organisierte Wasserkomitees (Comités de Agua Potable y Saneamiento, CAPS) oder von den kleinen Munizipien organisiert wird und wo zumeist keine regelmäßige Kontrolle der Wasserqualität stattfindet.