Aufbau einer regionalen Qualitätsinfrastruktur für den Pharmasektor

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-201225333
Maßnahmenstatus
Beendet
Land / Region
Afrika
Finanzierungsvolumen
€ 1.500.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 1.492.846,20
Noch verfügbar
€ 7.153,80
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.03.2013 - 01.02.2016
Startdatum
01.03.2013
Geplantes Enddatum
28.02.2016
Tatsächliches Enddatum
01.02.2016
Durchführungs- / Trägerorganisation
Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) (XM-DAC-5-PTB)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Secretariat of the East African Community in Arusha
Sektoren übergeordnet
Industrie; Gesundheitswesen allgemein
Sektoren untergeordnet
Medizinische Dienste; Technologieforschung und -entwicklung
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
-
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ziel des In Ostafrika hat sich während der letzten Jahre eine pharmazeutische Industrie entwickelt, die sowohl Generika als auch eigene Entwicklungen herstellt. Der Sektor trägt zu einer verbesserten medizinischen Versorgung der Bevölkerung bei, Importe konnten verringert werden. Allerdings sind die meisten Betriebe nur für die Versorgung ihrer jeweiligen nationalen Märkte zugelassen. Da sie entsprechende Qualitätsstandards nicht nachweisen können, sind sie von der Bewerbung um Großaufträge von Gebern wie der WHO oder dem Global Fund ausgeschlossen. Für die Zulassung und für die Marktüberwachung von Medikamenten in den Mitgliedsländern der ostafrikanischen Gemeinschaft (EAC) sind spezielle Regulierungsbehörden und Kontrolllabore zuständig, deren technische und personelle Leistungsfähigkeit nicht ausreicht, den Markt effektiv vor qualitativ unzureichenden Produkten zu schützen. Die Qualitätsinfrastruktur sowohl bei Herstellern als auch bei den Regulierungsbehörden wird mithin weder den Bedürfnissen der pharmazeutischen Produktion gerecht, noch ermöglicht sie eine angemessene Kontrolle. Mängel bestehen insbesondere in Hinsicht auf die Zahl ausgebildeter Qualitätsmanager und Servicetechniker, die Kalibrierung von Laborgeräten, Möglichkeiten zu Vergleichsmessungen sowie die Verfügbarkeit von Referenzmaterialien. Die ostafrikanische Gemeinschaft ist daran interessiert, die pharmazeutische Industrie zu unterstützen.