Förderung von Ökokorridoren im Südkaukasus

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-201236561
Maßnahmenstatus
Beendet
Land / Region
Europa
Finanzierungsvolumen
€ 8.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 8.000.000,00
Noch verfügbar
-
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
05.06.2013 - 17.03.2021
Startdatum
05.06.2013
Geplantes Enddatum
17.03.2021
Tatsächliches Enddatum
17.03.2021
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
WWF CAUCASUS PROGRAMME OFFICE; WWF GERMANY'S BRANCH IN GEORGIA
Sektoren übergeordnet
Umweltschutz allgemein
Sektoren untergeordnet
Biodiversität
Evaluierung
Ja
Zugehörige Dokumente
Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Foerderung-Von-Oekokorridoren-Im-Suedkaukasus-29293.htm; Ex-post-Evaluierung (Evaluierung) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/PDF/Evaluierung/Ergebnisse-und-Publikationen/PDF-Dokumente-E-K/S%C3%BCdkaukasus_%C3%96kokorridore_2023_D.pdf; Ex post evaluation (Evaluierung) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/PDF/Evaluierung/Ergebnisse-und-Publikationen/PDF-Dokumente-E-K_EN/Kaukasus_ECF_2023_E.pdf
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Das länderübergreifende Vorhaben Förderung von Ökokorridoren im Südkaukasus soll aus Mitteln der Finanziellen Zusammenarbeit mit Regionen (FZ-R, Haushaltstitel 896-01, 8,0 Mio. EUR, VE 2012) finanziert werden. Im Rahmen dieses Vorhabens soll vom World Wide Fund For Nature Kaukasus Programmbüro (Träger) ein grenzübergreifender Naturschutzfond (Ecoregional Corridor Fund, ECF) eingerichtet werden, der auch für andere Geber offen ist. Über den ECF wird das Vorhaben finanzielle Mittel zugunsten einer ökologisch nachhaltigen Landnutzung in ausgewählten Ökokorridoren zur Verfügung stellen. Diese Ökokorridore sollen der regionalen Vernetzung und damit der biologischen Stabilisierung von Naturschutzgebieten dienen (Modulziel). Um dieses Ziel zu erreichen, werden mit der lokalen Bevölkerung (Zielgruppe) zunächst Landnutzungspläne erstellt. Diese zeigen auf, wie die lokal verfügbaren natürlichen Ressourcen nachhaltig genutzt werden können. Die operative Umsetzung dieser Maßnahmen (zum Teil in Eigenleistung der Zielgruppe) und deren Finanzierung durch den ECF werden in Landnutzungsverträgen geregelt (Laufzeit bis zu zehn Jahre), die mit der Zielgruppe verhandelt werden. Darin vereinbarte Einschränkungen in der Ressourcennutzung könnten bei der ohnehin von Armut geprägten Zielgruppe zu Einkommenseinbußen führen. Um dem entgegenzuwirken, sollen in den Verträgen auch langfristige Ausgleichs- oder Anreizzahlungen an die Zielgruppe vereinbart werden, die aus dem ECF gezahlt werden. So kann durch das Vorhaben ein Beitrag zum Erhalt der biologischen Vielfalt in Armenien, Aserbaidschan und Georgien geleistet werden, ohne dass sich das Einkommen der ländlichen Bevölkerung reduziert (FZ-Programmziel). Der World Wide Fund For Nature Deutschland (WWF Deutschland) hat als weiterer Geber bereits 0,3 Mio. EUR für den ECF zugesagt.