Gewaltprävention für Jugendliche

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-201265388
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Kongo, Demokratische Republik
Finanzierungsvolumen
€ 10.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 5.497.736,18
Noch verfügbar
€ 4.502.263,82
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
22.12.2015 - 31.12.2029 (geplant)
Startdatum
22.12.2015
Geplantes Enddatum
31.12.2029
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
UNITED NATIONS FOR PROJECT SERVICES (UNOPS)
Sektoren übergeordnet
Krisenprävention und Konfliktlösung, Frieden und Sicherheit
Sektoren untergeordnet
Zivile Friedensentwicklung, Krisenprävention und Konfliktlösung
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Gewaltpraevention-Fuer-Jugendliche-28757.htm
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Arbeits- und Perspektivlosigkeit, steigende Bevölkerungsdichte und schwache staatliche Strukturen fördern gerade in den armen Stadtteilen Kinshasas die Gewaltbereitschaft von Jugendlichen, was sich zunehmend in kollektiven Übergriffen von Jugendbanden (Kuluna) auf die Bevölkerung äußert. Vor diesem Hintergrund soll das Vorhaben Gewaltprävention für Jugendliche über einen integrierten und partizipativen Ansatz die soziale Kohäsion stärken (Friedenskultur) und damit zur Gewaltprävention beitragen (übergeordnetes entwicklungspolitisches Ziel). Das Modulziel ist die Schaffung von tragfähigen Perspektiven für Jugendliche, indem sie bereit gestellte Infrastrukturen adäquat nutzen, in ihren beruflichen und sozialen Kompetenzen gestärkt werden und die angebotenen Partizipationsmöglichkeiten wahrnehmen. Dies soll erreicht werden durch Investitionen in jugendrelevante Infrastruktur (u.a. Bau bzw. Wiederherstellung von Jugendzentren, Sportstätten und öffentlichen Plätzen), die Finanzierung von Ausbildungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten sowie die partizipative Gestaltung öffentlicher Räume. Das Vorhaben beruht auf einer RV-Zusage i.H.v. EUR 10 Mio., die als Zuschuss bereit gestellt werden. Der für die Umsetzung verantwortliche Projektträger ist das United Nations Office for Project Services (UNOPS).