Abwasserentsorgung in Provinzstädten II
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-201266543
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Peru
- Finanzierungsvolumen
- € 80.000.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 2.962.717,62
- Noch verfügbar
- € 77.037.282,38
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Darlehen
- Laufzeit
- 16.12.2022 - 30.06.2030 (geplant)
- Startdatum
- 16.12.2022
- Geplantes Enddatum
- 30.06.2030
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- REPUBLIK PERU
- Sektoren übergeordnet
- Wasser und Abwasser/Abfallentsorgung
- Sektoren untergeordnet
- Grundlegende Versorgung im Bereich Sanitärversorgung und Abwassermanagement
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Abwasserentsorgung-In-Provinzstaedten-Ii-28808.htm
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Ziel des FZ-Vorhabens ist die hygienisch und ökologisch unbedenkliche Sammlung und Behandlung des Abwassers der Städte Chimbote und Nuevo Chimbote in Peru. Durch die Maßnahmen zur Abwasserentsorgung und -klärung wird ein Beitrag zur Verbesserung der Gesundheitssituation der Bevölkerung und zum Schutz der Wasserressourcen, sowie der Meeresbucht von Chimbote und einem angrenzenden Feuchtgebiet geleistet. Das Vorhaben umfasst den Bau einer Kläranlage inkl. Abwasserhauptsammler und Pumpstationen für die Städte Chimbote und Nuevo Chimbote mit ihren aktuell ca. 375.000 Einwohnern. Die Kläranlage besteht aus mehreren Reinigungsstufen (mechanische Vorreinigung, Vorklärung, Mikrosiebe und Desinfektion mittels UV) sowie einer Klärschlammbehandlung. Das produzierte Klärgas wird zur Heizung der Faulbehälter sowie zur Gewinnung elektrischer Energie verwendet. Das gereinigte Abwasser wird durch einen Tunnel über eine Halbinsel und eine Meeresauslassleitung ins offene Meer abgeleitet. Die geplante Kläranlage ersetzt die derzeit bestehende Teichkläranlage, die nur unzureichend funktioniert und deren Abwässer weitgehend ungeklärt in die Bucht von Chimbote gelangen. Zur Projektkonzeption hat es einen intensiven Konsultationsprozess mit der Öffentlichkeit in Chimbote gegeben. Im Rahmen des Vorhabens werden Möglichkeiten zur Wiederverwendung der geklärten Abwässer für die Bewässerungslandwirtschaft untersucht. Angesichts der maßgeblich durch den Klimawandels verursachten zunehmenden Verknappung des Wasserdargebots in den ariden Küstenregionen Perus leistet das Vorhaben einen wichtigen Beitrag zur Anpassung an den Klimawandel.