Integriertes Wasserressourcenmanagement Akhouryan Fluss I (Projektphase 2)

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-201266956
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Armenien
Finanzierungsvolumen
€ 18.500.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 1.449.655,75
Noch verfügbar
€ 17.050.344,25
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Darlehen
Laufzeit
18.12.2017 - 31.12.2028 (geplant)
Startdatum
18.12.2017
Geplantes Enddatum
31.12.2028
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
REPUBLIK ARMENIEN
Sektoren übergeordnet
Landwirtschaft
Sektoren untergeordnet
Landwirtschaftliche Wasserressourcen
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Integriertes-Wasserressourcenmanagement-Akhouryan-Fluss-I-Projektphase-2-28652.htm
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Im Rahmen des Vorhabens Integriertes Wasserressourcenmanagement (IWRM) Akhouryan Fluss, Phasen 1 und 2, soll in Armenien das in der Provinz Shirak gelegene Bewässerungssys-tem am Akhouryan Fluss ausgebaut, effizienter gestaltet und in ein nachhaltiges, auf das Flusseinzugsgebiet und seine Nutzergruppen zugeschnittenes Wassernutzungskonzept eingebet-tet werden. Für das Vorhaben waren zwei Projektphasen geplant: In Phase 1 soll ein in den 1980er Jahren für die Speicherung von Wasser zur ländlichen Bewässerung rudimentär errichte-ter Staudamm fertiggestellt werden. Daneben soll für das Flusseinzugsgebiet in der Provinz Shirak ein Wasserwirtschaftsplan entwickelt werden, in dem die Interessen aller Nutzergruppen des oberen Akhouryan Flusses Berücksichtigung finden. In Phase 2 des Vorhabens war für eine Pilotfläche der Bau zusätzlicher Wasserleitungssysteme sowie die Umstellung auf effizientere landwirtschaftliche Bewässerungsmethoden vorgesehen. Durch die beständigere Wasserverfüg-barkeit auch in trockenen Jahren infolge des neuen Wasserspeichers sowie seiner Einbettung in einen abgestimmten Wasserwirtschaftsplan sollen die Vulnerabilität der Zielgruppe und der Öko-systeme gegenüber Auswirkungen des Klimawandels verringert und die aus der Landwirtschaft erzielten Einkommen gesteigert werden (FZ-Modulziel). Daneben soll durch die Berücksichtigung der Bedarfe umliegender Ökosysteme (Lake Arpi Nationalpark, Feuchtgebiete, Flussökologie) in den Bewirtschaftungsplänen ein Beitrag zu deren Schutz sowie zur Bewahrung der Artenvielfalt in der Region geleistet werden. Zudem wird für die Bewohner flussabwärts gelegener Dörfer und Randgebiete der Stadt Gyumri das Sicherheitsrisiko, das von der bestehenden Dammstruktur ausgeht, erheblich reduziert.In Abstimmung mit dem BMZ wurde 2021 auf Wunsch des Trägers entschieden, die Mittel dieser Phase 2 für den Bau des Wasserspeichers (Phase 1) zu verwenden. Der Träger ist bemüht, die Maßnahmen der Phase 2 in Eigenleistung umzusetzen.