Regionalfonds zur Stärkung der Dürreresilienz am Horn von Afrika

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-201267301
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Afrika
Finanzierungsvolumen
€ 13.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 4.400.188,12
Noch verfügbar
€ 8.599.811,88
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
24.12.2018 - 30.06.2027 (geplant)
Startdatum
24.12.2018
Geplantes Enddatum
30.06.2027
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
THE NATIONAL TREASURY
Sektoren übergeordnet
Krisenprävention und Konfliktlösung, Frieden und Sicherheit; Andere multisektorale Maßnahmen
Sektoren untergeordnet
Zivile Friedensentwicklung, Krisenprävention und Konfliktlösung; Ländliche Entwicklung
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Regionalfonds-Zur-Staerkung-Der-Duerreresilienz-Am-Horn-Von-Afrika-31608.htm
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Das aus zwei Mittelquellen finanzierte Programm Dürreresilienz in Nordkenia (DRPNK) soll durch den Ausbau geeigneter Infrastruktur die Dürreresilienz und Klimawandelanpassungsfähigkeit der pastoralen und agro-pastoralen Produktions- und Lebensgrundlagen nachhaltig stärken und dadurch die Ernährungssicherheit der Zielgruppe erhöhen. Für die mit IGAD-Mitteln finanzierten Aktivitäten sollen grenzüberschreitende Effekte mit Uganda erzielt werden.Das Vorhaben ist Bestandteil des alten EZ-Programms Ernährungssicherheit und Dürreresilienz in Kenia und wird in den benachbarten Bezirken Turkana und Marsabit durchgeführt. Die FZ-Maßnahme wird hier in bereits identifizierten prioritären Gebieten auf der Basis partizipativ entwickelter und demokratisch legitimierter Bezirks-Entwicklungspläne verschiedene Infrastruktur-maßnahmen finanzieren, die die Dürre- und Klimawandelresilienz der Zielbevölkerung erhöhen. Dazu zählen Maßnahmen zur Wassergewinnung, -speicherung und Versorgung, zur Futtermittel-produktion, dem Weidemanagement und der Rehabilitierung ländlicher Märkte und Wege. Hierbei kommen in einem innovativen Durchführungsmodell Maßnahmenkataloge zur Anwendung, aus denen die Bezirke durch partizipative, lokale und zugleich strukturierte Entscheidungsprozesse die für sie am besten geeigneten Maßnahmen auswählen. Das Kernproblem Dürre und Ernährungsunsicherheit ist hochaktuell und hat sich mit der in den letzten Jahren beobachteten Varianz der Regenzeiten verschärft. Neben langanhaltenden Dürreperioden bedrohen aber auch Starkregenfälle und Überflutungen die Lebensgrundlagen der lokalen pastoralen und agropastoralen Bevölkerung und verschlechtern deren Ernährungssituation. Aufgrund des hohen Finanzierungsbedarfs an Maßnahmen zur Stärkung der Dürreresilienz ist eine Aufstockung des Vorhabens um 9 Mio. EUR geplant, um die Investitionen zu erweitern und mehr Menschen zu erreichen.