Kompetenzaufbau zur Qualitätssicherung für den Export
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-201324631
- Maßnahmenstatus
- Beendet
- Land / Region
- Tunesien
- Finanzierungsvolumen
- € 2.000.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 1.915.838,58
- Noch verfügbar
- € 84.161,42
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 01.09.2014 - 31.12.2019
- Startdatum
- 01.09.2014
- Geplantes Enddatum
- 31.08.2018
- Tatsächliches Enddatum
- 31.12.2019
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) (XM-DAC-5-PTB)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- Ministry of Industry, Energy and Mines General Departement of Industrial and Technological Infrastructure
- Sektoren übergeordnet
- Handelspolitik und -regeln/handelsbezogene Anpassungsmaßnahmen
- Sektoren untergeordnet
- Handelspolitik und -verwaltung
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- -
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Die wachsenden wirtschaftlichen Verflechtungen Tunesiens mit der EU gehen einher mit steigenden Qualitätsanforderungen an die Produkte der tunesischen Exportindustrie. Aus diesem Grund ist die tunesische Industrie auf zuverlässige messtechnische Dienstleistungen und ein funktionales nationales Metrologiesystem angewiesen, das die dringend erforderlichen Kalibrierdienstleistungen entsprechend internationaler Anforderungen erbringt. Dies ist gegenwärtig in Tunesien noch nicht der Fall. Die Rückführung der Messungen auf das internationale Einheitensystem (SI) zur Sicherstellung der Verwendung international gültiger Maßeinheiten ist nicht für alle von der tunesischen Industrie nachgefragten Messgrößen in Tunesien selbst möglich. Für die Akkreditierung von Kalibrierlaboren fehlen für einige Messgrößen nationale technische Begutachter. Im Bereich Aus- und Weiterbildung in der Metrologie bestehen einige Angebote, die jedoch nicht dem tatsächlichen Bedarf der Industrie entsprechen. Insgesamt ist daher das Metrologiesystem in Tunesien noch nicht in der Lage, den Bedarf der Industrie an Dienstleistungen und Personal in benötigter Qualität und Quantität zeitnah und kosteneffizient zu bedienen. Dies hat zur Folge, dass KMU für Dienstleistungen akkreditierter Kalibrierlabore und die weitere Qualifizierung von Metrologieexperten auf Leistungen aus dem Ausland angewiesen sind. Dies ist mit hohen Kosten und Zeitaufwand verbunden.