Regionalfonds Qualitätsinfrastruktur für Biodiversität und Klimaschutz in Lateinamerika und der Karibik
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-201324680
- Maßnahmenstatus
- Beendet
- Land / Region
- Südamerika
- Finanzierungsvolumen
- € 4.000.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 3.973.938,69
- Noch verfügbar
- € 26.061,31
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 01.01.2014 - 31.12.2022
- Startdatum
- 01.01.2014
- Geplantes Enddatum
- 31.12.2022
- Tatsächliches Enddatum
- 31.12.2022
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) (XM-DAC-5-PTB)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- Organisation of American States (OAS), COPANT, SIM, IAAC
- Sektoren übergeordnet
- Umweltschutz allgemein
- Sektoren untergeordnet
- Umweltpolitik und -verwaltung
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- -
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Lateinamerika und die Karibik gehören zu den weltweit für die Artenvielfalt bedeutsamsten Regionen. Neben ihrer Funktion als Lebensraum zahlloser Pflanzen- und Tierarten haben die Ökosysteme eine hohe Bedeutung für das Weltklima. Studien des Weltklimarats (IPCC, 2007) stufen beispielsweise das Amazonasgebiet wegen seiner Funktion als Kohlenstoffspeicher als entscheidend für den weltweiten Klimawandel ein. Sollte die Waldvernichtung im Amazonas im gegenwärtigen Tempo fortschreiten, können diese Kohlenstoffvorräte freigesetzt werden und den Klimawandel unumkehrbar beschleunigen. Der Klimawandel bedroht durch die Änderung der Umweltbedingungen unmittelbar die Biodiversität. Er wird mittlerweile maßgeblich auch durch die Schwellenländer Lateinamerikas befördert, wobei Landnutzungsänderungen, die zunehmende Urbanisierung und der wachsende Transportsektor in Lateinamerika und der Karibik eine wichtige Rolle spielen. Lateinamerika und die Karibik sind aktuell für etwa zwölf Prozent der globalen Treibhausgas-(THG)-Emissionen verantwortlich. Die Implementierung wirksamer gesetzlicher und privatrechtlicher Vorgaben zum Schutz der Biodiversität und gegen den Klimawandel erfordert eine effektive und effiziente, nachfrageorientierte QI. In Lateinamerika und der Karibik sind die QI-Institutionen bisher nur unzureichend befähigt, entsprechende QI-Dienstleistungen anzubieten.