Krisenintervention Syrische Flüchtlinge II

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-201366368
Maßnahmenstatus
Beendet
Land / Region
Jordanien
Finanzierungsvolumen
€ 5.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 5.000.000,00
Noch verfügbar
-
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
26.04.2013 - 15.05.2015
Startdatum
26.04.2013
Geplantes Enddatum
15.05.2015
Tatsächliches Enddatum
15.05.2015
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
UNITED NATIONS CHILDREN'S FUND
Sektoren übergeordnet
Soforthilfe und entsprechende Dienstleistungen
Sektoren untergeordnet
Materielle Nothilfe
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Krisenintervention-Syrische-Fluechtlinge-Ii-31775.htm
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Der andauernde Bürgerkrieg in Syrien führt zu einem ansteigenden Zustrom von Flüchtlingen in die Nachbarländer. Anfang März 2013 waren insgesamt etwa eine Million Menschen offiziell bei der UN registriert, davon jeweils rund 350.000 Menschen in Jordanien und in Libanon. Nachdem die ersten Flüchtlingswellen in der Bevölkerung von Städten und Gemeinden aufgenommen wurden, hat Jordanien im Juli 2012 mit dem Aufbau des ersten Flüchtlingslagers in Zaatari begonnen, weitere Flüchtlingslager sollen in Kürze eröffnet werden. Der Zuzug belastet die ohnehin knappen Ressourcen und soziale Infrastruktur in den nördlichen Gouvernoraten Jordaniens und in grenznahen Bezirken Libanons. Es ist davon auszugehen, dass sich die Lage in den nächsten Monaten durch weiteren Zuzug weiter verschärft. Das Ziel der FZ-Maßnahme ist die Verbesserung der Basisinfrastruktur und Zugang der Flüchtlinge zu Grundbildung, nachhaltiger Wasser- und Sanitärversorgung, Kinderhilfsmaßnahmen und Betreuung sowie Basisgesundheitsversorgung. Die Maßnahmen fokussieren auf Gebiete mit hoher Flüchtlingspräsenz. Die Zielgruppe besteht sowohl aus syrischen Flüchtlingen in Lagern und Kommunen sowie auch der einheimischen Bevölkerung in den aufnehmenden Kommunen. Die Gesamtkosten des Regionalvorhabens werden von UN-Organisationen seit Beginn bis Juni 2013 vorläufig auf ca. 1.050 Mio. USD geschätzt. Mit der vorgelegten Prüfung über 5 Mio. EUR wird in Fortsetzung des deutschen Beitrags für Jordanien in 2012 der neue Finanzierungsbedarf von UNICEF im Jahr 2013 in Teilen finanziert (5,0 Mio. EUR), davon 90% für die Wasser- und Abwasserversorung in Zaatari und Azraq sowie 10% für Kinderschutzmaßnahmen.