Unterstützung des nat. Programms zur nachhalt. Kleinbewässerungslandwirtschaft-Sofortmaßn.Ernährungssicherung Ernte 2014

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-201366442
Maßnahmenstatus
Beendet
Land / Region
Mali
Finanzierungsvolumen
€ 4.626.916,18
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 4.626.916,18
Noch verfügbar
-
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
05.12.2013 - 18.02.2016
Startdatum
05.12.2013
Geplantes Enddatum
18.02.2016
Tatsächliches Enddatum
18.02.2016
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
REPUBLIK MALI
Sektoren übergeordnet
Andere multisektorale Maßnahmen
Sektoren untergeordnet
Ländliche Entwicklung
Evaluierung
Ja
Zugehörige Dokumente
Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Unterstuetzung-Des-Nat-Programms-Zur-Nachhalt-Kleinbewaesserungslandwirtschaft-Sofortmassnernaehrungssicherung-Ernte-2014-28836.htm; Ex-post-Evaluierung (Evaluierung) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/PDF/Evaluierung/Ergebnisse-und-Publikationen/PDF-Dokumente-L-P/Mali_Kleinbew%C3%A4sserung_2020_D.pdf; Ex post evaluation (Evaluierung) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/PDF/Evaluierung/Ergebnisse-und-Publikationen/PDF-Dokumente-L-P_EN/Mali_Kleinbew%C3%A4sserung_2020_E.pdf
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Die Landwirtschaft trägt in Mali gut ein Drittel zum Bruttoinlandsprodukt bei und stellt in ländlichen Regionen bis zu Dreiviertel der Arbeitsplätze. Auch aufgrund seiner hohen Bedeutung für die Nahrungssicherung stellt der Primärsektor den sozioökonomischen Grundpfeiler der malischen Gesellschaft dar. Durch die seit Anfang 2012 herrschende Krise des Landes sind große Teile der landwirtschaftlich tätigen Bevölkerung im Norden auf der Flucht. Zusätzlich gefährdet die anhaltende Trockenheit die anstehende Erntekampagne 2013/ 2014. Um einem Ernteausfall entgegenzuwirken und die Grundlagen für kommende Erntekampagnen vor dem Hintergrund der prekären Lebensverhältnisse auszuweiten, ist der Bau und die Inwertsetzung von Bewässerungsperimetern sowie von Kleinstaudämmen im Norden Malis vorgesehen.Die Deutsche EZ ist im Norden Malis seit ca. 20 Jahren tätig und hat seit dem alleine im Binnendelta knapp 60.000 Hektar für die landwirtschaftliche Bewässerung erschlossen. Die langjährig erprobten Umsetzungsstrukturen sind trotz des Bürgerkriegs noch funktional. Die Fortsetzung des bewährten und einzigen noch verbleibenden Ansatzes zur landwirtschaftlichen Unterstützung der Bevölkerung soll der Überbrückung einer zeitlichen Finanzierungslücke dienen, bevor neue FZ- und Mandatsmittel verfügbar werden.Ziel des Eilvorhabens ist ein umgehender Beitrag zu verbesserten Lebensbedingungen der Bevölkerung im Norden Malis. Die Wirkung soll vor allem über die landwirtschaftliche Produktionssteigerung gemessen werden. Zur unmittelbaren Einkommenssteigerung trägt der partizipative Food-for-Work Ansatz bei. Mittelfristig erhöht die landwirtschaftliche Produktion auf den Bewässerungsflächen die Nahrungssicherheit. Darüber hinaus sollen die Maßnahmen für die geflüchtete Bevölkerung einen Anreiz darstellen, in ihre Heimatregion zurückzukehren und somit zur Stabilität der Region beitragen. Zielgruppe ist die ländliche Bevölkerung im Norden Malis, die in Folge der Bedrohung durch islamistische Rebellen z.T. flüchten musste.Die Gesamtkosten belaufen sich für den Zeitraum von einem Jahr auf rd. 5,65 Mio. EUR, davon entfallen rd. 70 % auf das Binnendelta und rd. 30 % auf das Dogonland. Aus FZ-Mitteln sollen 5,0 Mio. EUR finanziert werden. Der Eigenbeitrag wird mit 0,65 Mio. EUR veranschlagt.