Krisenintervention Syrische Flüchtlinge III
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-201366665
- Maßnahmenstatus
- Beendet
- Land / Region
- Jordanien
- Finanzierungsvolumen
- € 5.000.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 5.000.000,00
- Noch verfügbar
- -
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 23.07.2013 - 15.05.2015
- Startdatum
- 23.07.2013
- Geplantes Enddatum
- 15.05.2015
- Tatsächliches Enddatum
- 15.05.2015
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- UNITED NATIONS CHILDREN'S FUND
- Sektoren übergeordnet
- Soforthilfe und entsprechende Dienstleistungen
- Sektoren untergeordnet
- Materielle Nothilfe
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Krisenintervention-Syrische-Fluechtlinge-Iii-32403.htm
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Der andauernde Bürgerkrieg in Syrien führt zu einem ansteigenden Zustrom von Flüchtlingen in die Nachbarländer. Anfang Juni 2013 waren insgesamt über 1,4 Million Menschen offiziell bei der UN registriert, davon rund 477.000 Menschen allein in Jordanien. Nachdem die ersten Flüchtlingswellen in der Bevölkerung von Städten und Gemeinden aufgenommen wurden, hat Jordanien im Sommer 2012 das erste Flüchtlingslager in Zaatari aufgebaut, weitere Flüchtlingslager sollen in Kürze eröffnet werden. Der Zuzug belastet die ohnehin knappen Ressourcen und soziale Infrastruktur in den nördlichen Gouvernoraten Jordaniens und in grenznahen Bezirken Libanons. Es ist davon auszugehen, dass sich die Lage in den nächsten Monaten durch weiteren Zuzug weiter verschärft. Das Ziel der FZ-Maßnahme ist die Verbesserung der Basisinfrastruktur und Zugang der Flüchtlinge zu Grundbildung, nachhaltiger Wasser- und Sanitärversorgung, Kinderhilfsmaßnahmen und Betreuung sowie Basisgesundheitsversorgung. Die Maßnahmen fokussieren auf Gebiete mit hoher Flüchtlingspräsenz. Die Zielgruppe besteht sowohl aus syrischen Flüchtlingen in Lagern und Kommunen sowie auch der einheimischen Bevölkerung in den aufnehmenden Kommunen. Die Gesamtkosten des Regionalvorhabens unter dem Regional Response Plan werden von UN-Organisationen für Jordanien bis Ende 2013 auf knapp 1,0 Mrd. USD geschätzt. Mit der vorgelegten Vorratsprüfung über 30 Mio. EUR wird in Fortsetzung des deutschen Beitrags für Jordanien und Libanon in 2012 der neue Finanzierungsbedarf von UNICEF im Jahr 2013 in den Sektoren Bildung und Kinderschutzmaßnahmen in Teilen finanziert (5,0 Mio. EUR).