Impfprogrammförderung in der Ostafrikanischen Gemeinschaft (EAC) in Zusammenarbeit mit GAVI Alliance

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-201366699
Maßnahmenstatus
Beendet
Land / Region
Afrika
Finanzierungsvolumen
€ 20.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 20.000.000,00
Noch verfügbar
-
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
11.12.2013 - 22.10.2018
Startdatum
11.12.2013
Geplantes Enddatum
22.10.2018
Tatsächliches Enddatum
22.10.2018
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
EAST AFRICAN COMMUNITY
Sektoren übergeordnet
Basisgesundheitswesen
Sektoren untergeordnet
Bekämpfung von Infektionskrankheiten
Evaluierung
Ja
Zugehörige Dokumente
Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Impfprogrammfoerderung-In-Der-Ostafrikanischen-Gemeinschaft-Eac-In-Zusammenarbeit-Mit-Gavi-Alliance-30620.htm; Ex-post-Evaluierung (Evaluierung) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/PDF/Evaluierung/Ergebnisse-und-Publikationen/PDF-Dokumente-E-K/EAC_Gavi_2023_D.pdf; Ex post evaluation (Evaluierung) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/PDF/Evaluierung/Ergebnisse-und-Publikationen/PDF-Dokumente-E-K_EN/EAC_Gavi_2023_E.pdf
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Bei dem Vorhaben handelt es sich um ein Regionalvorhaben. Das bewährte Projektkonzept zur Förderung des tansanischen Impfprogramms in Kooperation mit GAVI Alliance wird hierbei auf die Ostafrikanische Staatengemeinschaft (EAC) ausgeweitet. Das Vorhaben stellt somit eine Fortsetzung der bilateralen Beistellung zur multilateralen Organisation GAVI Alliance (Global Alliance for Vaccines and Immunization) dar. Ziel des Vorhabens ist es, zur Reduzierung der Kindersterblichkeit in der EAC beizutragen und damit die Erreichung des MDG 4 in der Region zu beschleunigen. Konkret sollen durch Impfungen schwere Atemwegs- und Durchfallerkrankungen vermieden werden, die noch immer zu den Haupttodesursachen von Kindern in der EAC zählen. Da die Krankheitslast in armen Bevölkerungsgruppen besonders hoch ist, profitieren insbesondere arme Familien von der Maßnahme. Die Reduzierung der Krankheitsfälle führt zur Entlastung der Haushalte (insbesondere der Mütter) und der Gesundheitssysteme. Das Vorhaben wird in Kooperation mit GAVI Alliance durchgeführt und unterstützt die nationalen Impfprogramme (Expanded Programmes of Immunization, EPI). Die Impfstoffe werden demnach im Rahmen der lang etablierten, nationalen Routineimpfprogramme in öffentlichen und privaten Gesundheitseinrichtungen an Neugeborene (bis zu einem Lebensjahr) verimpft. Die Umsetzung des Vorhabens über die EAC bietet den entscheidenden Vorteil einer regionalen Plattform mit großem politischem Engagement zur Koordinierung und gegenseitigen Stärkung der Impfprogramme der EAC Staaten. Ein besonderer Fokus liegt hierbei auf der Verbesserung der Versorgungskette von der Bestellung des Impfstoffs bis zur Verimpfung. Die Projektkonzeption der Vorgängervorhaben bleibt im Kern fortbestehen (Impfstoffbeschaffung über GAVI/UNICEF und Verimpfung über nationale Gesundheitssysteme) und wird regional auf die EAC ausgeweitet. Für das vorgeschlagene FZ-Vorhaben zur Unterstützung der Impfprogramme der EAC sind FZ-Haushaltsmitteln in Höhe von 20 Mio. EUR vorgesehen.