Abwasserprogramm: Nexus und Ressourcenschutz

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-201366848
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Jordanien
Finanzierungsvolumen
€ 50.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 37.478.347,63
Noch verfügbar
€ 12.521.652,37
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Darlehen
Laufzeit
13.12.2016 - 31.12.2027 (geplant)
Startdatum
13.12.2016
Geplantes Enddatum
31.12.2027
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
HASCHEMITISCHES KOENIGREICH VON JORDANIEN
Sektoren übergeordnet
Wasser und Abwasser/Abfallentsorgung
Sektoren untergeordnet
Sanitärversorgung und Abwassermanagement - große Systeme
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Abwasserprogramm-Nexus-Und-Ressourcenschutz-31783.htm
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Das Abwasserprogramm kombiniert verschiedene Investitionsmaßnahmen im Abwasserbereich in Jordanien und legt dabei mit seinen Komponenten neben dem Ressourcenschutz einen starken Fokus auf den Nexus zwischen Abwasser, Energie und Ernährungssicherung.Entwicklungspolitisches Gesamtziel des Vorhabens ist es, zu einem effizienten, sozial gerechten und nachhaltigen Management der knappen Wasserressourcen in Jordanien beizutragen. Das Ziel des FZ-Vorhabens besteht darin, die Bevölkerung kosteneffizient mit Sanitärdienstleistungen zu versorgen, durch die Verbesserung der Abwassersammlung und -reinigung zum Ressourcenschutz beizutragen sowie durch die Verbesserung der Energieeffizienz im Abwasserbereich und der Wasserwiederverwendung zur Minderung des Klimawandels und zur Anpassung an den Klimawandel beizutragen. Die direkte Zielgruppe des Vorhabens umfasst rd. 50.000 Menschen. Indirekt - jedoch schwer quantifizierbar - werden deutlich mehr Menschen von den Wirkungen in den Projektgebieten profitieren (z.B. durch Bereitstellung von mehr gereinigtem Abwasser für die Bewässerungslandwirtschaft).Im Einzelnen werden durch die Maßnahmen zum Ausbau von Abwassersammelsystemen ein Beitrag zum Grundwasserschutz geleistet und Gesundheitsgefahren reduziert. Die Verbesserung und Erweiterung der Infrastruktur zur Wiederverwendung gereinigten Abwassers in der Bewässerungslandwirtschaft trägt zur Ernährungssicherung und zur Anpassung an den Klimawandel bei. Zudem werden Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz und Energieproduktion im Rahmen der Abwasserentsorgung Betriebskosten senken und einen Beitrag zum Klimaschutz leisten.