Krisenintervention Syrische Flüchtlinge V
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-201366970
- Maßnahmenstatus
- Beendet
- Land / Region
- Naher und Mittlerer Osten
- Finanzierungsvolumen
- € 15.000.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 15.000.000,00
- Noch verfügbar
- -
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 23.10.2013 - 30.04.2015
- Startdatum
- 23.10.2013
- Geplantes Enddatum
- 30.04.2015
- Tatsächliches Enddatum
- 30.04.2015
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- UNITED NATIONS CHILDREN'S FUND
- Sektoren übergeordnet
- Soforthilfe und entsprechende Dienstleistungen
- Sektoren untergeordnet
- Materielle Nothilfe
- Evaluierung
- Ja
- Zugehörige Dokumente
- Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Krisenintervention-Syrische-Fluechtlinge-V-32568.htm; Ex-post-Evaluierung (Evaluierung) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/PDF/Evaluierung/Ergebnisse-und-Publikationen/PDF-Dokumente-L-P/NMO_Syrische_Fluechtlinge_2019_D.pdf; Ex post evaluation (Evaluierung) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/PDF/Evaluierung/Ergebnisse-und-Publikationen/PDF-Dokumente-L-P_EN/NMO_Syrische_Fluechtlinge_2019_E.pdf
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Der andauernde Bürgerkrieg in Syrien führt zu einem ansteigenden Zustrom von Flüchtlingen in die Nachbarländer. Das Regionalvorhaben wird nach Unterstützungen in Jordanien und Libanon in der Folgephase ausgeweitet auf Irak und Ägypten. Ende Juli 2013 waren insgesamt fast 1,9 Million Menschen offiziell bei der UN registriert, davon jeweils über 500.000 Menschen in Jordanien und im Libanon. Der Zuzug belastet die ohnehin knappen Ressourcen und soziale Infrastruktur insbesondere in grenznahen Bezirken der Aufnahmeländer. Es ist davon auszugehen, dass sich die Lage in den nächsten Monaten durch weiteren Zuzug weiter verschärft. Das Ziel der FZ-Maßnahme ist die Verbesserung der Basisinfrastruktur und Zugang der Flüchtlinge zu Grundbildung, nachhaltiger Wasser- und Sanitärversorgung, Kinderhilfsmaßnahmen, Basisgesundheitsversorgung und Ernährungssicherung. Diese Sektoren werden in Direktleistung von UNICEF, dem Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen und dem Welternährungsprogramm (WEP) verantwortet. Die Maßnahmen fokussieren auf Gebiete mit hoher Flüchtlingspräsenz. Die Zielgruppe besteht sowohl aus syrischen Flüchtlingen in Lagern und Kommunen als auch der einheimischen Bevölkerung in den aufnehmenden Kommunen. Die Gesamtkosten des Regionalvorhabens werden von UN-Organisationen von Januar bis Dezember 2013 vorläufig auf ca. 2,1 Mrd. USD geschätzt. Mit der vorgelegten Prüfung über 15 Mio. EUR wird in Fortsetzung des deutschen Beitrags für Jordanien und Libanon der weitere Finanzierungsbedarf von UNICEF im Irak im Jahr 2013 in Teilen finanziert (5,0 Mio. EUR). Weitere 10 Mio. EUR sollen für das WEP im Irak, in Libanon und in Ägypten eingesetzt werden.