Regionalprogramm Palästinensische Flüchtlingslager Nahost (REPAC III)

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-201367226
Maßnahmenstatus
Beendet
Land / Region
Naher und Mittlerer Osten
Finanzierungsvolumen
€ 5.700.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 5.700.000,00
Noch verfügbar
-
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
16.12.2013 - 16.03.2016
Startdatum
16.12.2013
Geplantes Enddatum
16.03.2016
Tatsächliches Enddatum
16.03.2016
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
UNITED NATIONS RELIEF AND WORK S AGENCY FOR PALESTINE REFUGEE
Sektoren übergeordnet
Andere multisektorale Maßnahmen
Sektoren untergeordnet
Multisektorale Hilfe
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Regionalprogramm-Palaestinensische-Fluechtlingslager-Nahost-Repac-Iii-32973.htm
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Das FZ-Vorhaben Regionalprogramm Palästinensische Flüchtlingslager in der Nahost Region (REPAC) beinhaltet die bauliche Planung und Implementierung sozialer und wirtschaftlicher Infrastruktur in ausgewählten Palästinensischen Flüchtlingslagern in der Nahost Region, um dort die Lebensbedingungen zu verbessern. Das Programm baut auf den Aktivitäten des Camp Improvement Programme (CIP) auf, so dass die einzelnen Aktivitäten über einen partizipativen Ansatz auf Ebene ausgewählter Flüchtlingslager identifiziert werden. Ziel des FZ-Vorhabens ist der verbesserte Zugang zu und eine angemessene Nutzungsmöglichkeit sozialer und wirtschaftlicher Infrastruktur für die Bevölkerung in und um palästinensische Flüchtlingslager. Die Gesamtkosten wurden bei Projektprüfung auf 30 Mio. EUR geschätzt. Für die erste Phase wurden 7,5 Mio. EUR und in der zweiten Phase 5 Mio. EUR über die deutsche FZ bereitgestellt. Der andauernde Bürgerkrieg in Syrien hat zuletzt auch die palästinensischen Flüchtlingslager in Syrien erreicht. Viele der Bewohner haben versucht, in die Nachbarländer zu flüchten. Mehr als 50.000 der palästinensischen Flüchtlinge aus Syrien, die das Land aufgrund der Unruhen verlassen mussten, halten sich derzeit im Libanon auf. Die hohe Zuwanderung belastet zum einen die palästinensischen Flüchtlingsgemeinden im Libanon, zum anderen die Organisation UNRWA. Damit ein schneller Beitrag zur Sicherstellung der Grundbedürfnisse palästinensischer Flüchtlinge, deren humanitäre Situation durch die Konflikte in der Nahost-Region weiter beeinträchtigt worden ist, geleistet werden kann, wurde die FZ-Maßnahme REPAC dahin gehend angepasst, dass notwendige Maßnahmen, die zur Deckung der unmittelbaren Grundbedürfnisse der betroffenen palästinensischen Flüchtlinge beitragen (Basisinfrastruktur, Ernährungssicherung, Grundbildung, Gesundheitsversorgung etc.), direkt finanziert werden können, ohne die Vorschaltung partizipativer Prozesse (CIP). Hierfür wurden bereits 1,67 Mio. EUR über die deutsche FZ bereitgestellt. In einer vierten Phase sollen nun 5,7 Mio. EUR folgen. Für das Gesamtprogramm REPAC würden damit insgesamt 19,87 Mio. EUR in vier Phasen über die deutsche FZ bereitgestellt.