Reproduktive- und Familiengesundheit

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-201367267
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Guinea
Finanzierungsvolumen
€ 15.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 14.095.786,14
Noch verfügbar
€ 904.213,86
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
31.01.2017 - 31.12.2026 (geplant)
Startdatum
31.01.2017
Geplantes Enddatum
31.12.2026
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
REPUBLIK GUINEA
Sektoren übergeordnet
Bevölkerungspolitik/-programme und reproduktive Gesundheit
Sektoren untergeordnet
Förderung reproduktiver Gesundheit
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Reproduktive--Und-Familiengesundheit-32223.htm
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Das Programm Förderung der reproduktiven und Familiengesundheit in Guinea knüpft an das langjährige Engagement der FZ im Sektor an. Allerdings stellt das Vorhaben mit dem Gesundheitsministerium in der Trägerrolle und der pilothaften Implementierung eines leistungsbasierten Finanzierungsmechanismus für Gesundheitsdienstleistungen eine neue Form der Zusammenarbeit dar. Die Ausbreitung der Ebola-Epidemie in Guinea hat die Schwächen des guineischen Gesundheitswesens offengelegt und weiter verschärft. Zu dessen Kernproblemen zählen ein desolater Zustand der Infrastruktur, eine chronische Unterfinanzierung v.a. der peripheren Gesundheitseinrichtungen, sowie ein Mangel an qualifiziertem Personal. Dies äußert sich in einem schlechten Gesundheitszustand der Bevölkerung, besonders im Bereich der reproduktiven Gesundheit. Hier setzt das Vorhaben an: Die Rehabilitierung, Erweiterung und Ausstattung von peripheren Gesundheitseinrichtungen (Infrastrukturkomponente, Komponente I) wird mit einem für Guinea neuen Finanzierungsmechanismus für die Erstattung von Dienstleistungen der reproduktiven Gesundheit (Erstattungsfonds, Komponente II) verknüpft, um das Angebot an qualitativ hochwertigen Dienstleistungen reproduktiver Gesundheit zu verbessern. Ergänzend wird durch Sensibilisierungs- und Kommunikationsmaßnahmen die Nachfrage nach Dienstleistungen der reproduktiven Gesundheit erhöht (Komponente III).Ziel des Vorhabens ist es, das Angebot an und die Nachfrage nach qualitativ hochwertigen Dienstleistungen der reproduktiven Gesundheit in den Programmregionen zu erhöhen und damit die Gesundheit von Müttern und Neugeborenen in den Programmregionen zu verbessern.Zielgruppe des Vorhabens ist die guineische Bevölkerung in den Programmregionen mit Fokus auf Frauen im gebärfähigen Alter und Neugeborenen.Das Vorhaben wird in den Programmregionen Kindia und Boké umgesetzt. Es steht ein Finanzierungsvolumen von 15 Mio. EUR zur Verfügung. Der guineische Eigenbeitrag beträgt 450.000 EUR.