Aufbau einer Fakultät für Medien und Kommunikation für Studierende aus den fünf EAC-Ländern

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-201367317
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Afrika
Finanzierungsvolumen
€ 14.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 13.756.023,93
Noch verfügbar
€ 243.976,07
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
30.11.2014 - 31.07.2026 (geplant)
Startdatum
30.11.2014
Geplantes Enddatum
31.07.2026
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
EAST AFRICAN COMMUNITY
Sektoren übergeordnet
Bildung allgemein
Sektoren untergeordnet
Bildungseinrichtungen und Fortbildung
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Aufbau-Einer-Fakultaet-Fuer-Medien-Und-Kommunikation-Fuer-Studierende-Aus-Den-Fuenf-Eac-Laendern-30520.htm
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Die Bevölkerung der EAC-Staaten erhält durch Medien zumeist keine seriöse und objektive Be-richterstattung zu politischen, wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Themen. Demokratische Partizipation ist ohne einen freien und diversen Mediensektor kaum möglich - denn nur eine informierte Bevölkerung kann Rechenschaftspflicht von Regierenden einfordern und sich aktiv an gesellschaftlichen Entscheidungsprozessen beteiligen. Eine professionelle und pluralistische Medienlandschaft ist somit zentraler Faktor und Katalysator für gesellschaftliche Trans-formationsprozesse in Ostafrika. In den vergangenen Jahren haben immer mehr Menschen in Ostafrika Zugang zu Medienangeboten erhalten. Auch hat sich die Presse- und Meinungsfreiheit in den meisten EAC-Mitgliedsstaaten verbessert, sodass die Handlungsspielräume von Medien-schaffenden weniger durch staatliche Einflussnahme beschnitten werden. Allerdings ist die Qua-lität vieler Medien weiter ungenügend.Im Rahmen des FZ-Vorhabens soll eine regionale Medienfakultät, die Graduate School of Media and Communications (GSMC), für studierende Berufstätige aus den EAC-Ländern aufgebaut und nachhaltig betrieben werden. Der Aufbau einer Medienfakultät beinhaltet neben der physischen Baukomponente diverse Trainingsmaßnahmen für Journalisten, Mitarbeiter öffentlicher, privater und zivilgesellschaftlicher Institutionen, sowie Medienmanager und -unternehmer. Die Deutsche Welle Akademie (DWA) wirkt als Consultant an dem Vorhaben mit. AKU und DWA haben das Konzept Media Viability Project entwickelt, welches u.a. die Etablierung eines regionalen Netzwerkes von Medieninstituten zur Stärkung von Medien- und Öffentlichkeitsarbeit in der EAC umfasst. Außerdem gehört kontinuierliches Monitoring zu Qualitätsverbesserung- und sicherung zu den geplanten Maßnahmen.Die Gesamtkosten des Vorhabens betragen EUR 16,15 Mio., hiervon beläuft sich der FZ-Beitrag (Zuschuss) auf EUR 14 Mio. Der Eigenbeitrag der AKU beläuft sich auf EUR 2,15 Mio.