Krisenintervention Syrische Flüchtlinge VI
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-201367390
- Maßnahmenstatus
- Beendet
- Land / Region
- Naher und Mittlerer Osten
- Finanzierungsvolumen
- € 6.000.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 6.000.000,00
- Noch verfügbar
- -
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 17.12.2013 - 01.06.2017
- Startdatum
- 17.12.2013
- Geplantes Enddatum
- 01.06.2017
- Tatsächliches Enddatum
- 01.06.2017
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- UNITED NATIONS CHILDREN'S FUND
- Sektoren übergeordnet
- Soforthilfe und entsprechende Dienstleistungen
- Sektoren untergeordnet
- Materielle Nothilfe
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Krisenintervention-Syrische-Fluechtlinge-Vi-33117.htm
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Der andauernde Bürgerkrieg in Syrien führt zu einem ansteigenden Zustrom von Flüchtlingen in die Nachbarländer. Das Regionalvorhaben wird nach Unterstützungen in Jordanien, Libanon und Irak in der Folgephase im Bildungssektor Libanon vertieft. Anfang Dezember 2013 waren insgesamt über 2,2 Millionen Menschen bei der UN registriert, davon über 500.000 Menschen in Jordanien und über 800.000 Menschen im Libanon. Der Zuzug belastet die ohnehin knappen Ressourcen und soziale Infrastruktur insbesondere in grenznahen Bezirken der Aufnahmeländer. Es ist davon auszugehen, dass sich die Lage in den nächsten Monaten durch weiteren Zuzug weiter verschärft. Das Ziel der FZ-Maßnahme ist die Verbesserung der Basisinfrastruktur und Zugang der Flüchtlinge zu Grundbildung, nachhaltiger Wasser- und Sanitärversorgung, Kinderhilfsmaßnahmen, Basisgesundheitsversorgung und Ernährungssicherung. Die Umsetzung wird in Direktleistung von UNICEF, dem Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen verantwortet. Die Maßnahmen fokussieren auf Gebiete mit hoher Flüchtlingspräsenz. Die Zielgruppe besteht sowohl aus syrischen Flüchtlingen als auch der einheimischen Bevölkerung in den aufnehmenden Kommunen. Die Gesamtkosten des Regionalvorhabens werden von UN-Organisationen von Januar bis Dezember 2013 vorläufig auf ca. 2,1 Mrd. USD geschätzt. Mit dem vorgelegten Finanzierungsvorschlag über 6 Mio. EUR wird in Fortsetzung des deutschen Beitrags für Jordanien und Libanon der weitere Finanzierungsbedarf von UNICEF im Libanon im Jahr 2013 in Teilen finanziert.