Jugendfreundliche Dienste
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-201367465
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Kenia
- Finanzierungsvolumen
- € 6.500.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 4.808.888,12
- Noch verfügbar
- € 1.691.111,88
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 22.11.2016 - 31.12.2026 (geplant)
- Startdatum
- 22.11.2016
- Geplantes Enddatum
- 31.12.2026
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- REPUBLIK KENIA
- Sektoren übergeordnet
- Bevölkerungspolitik/-programme und reproduktive Gesundheit
- Sektoren untergeordnet
- Familienplanung
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Jugendfreundliche-Dienste-30546.htm
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Modulziel: Beitrag zu einem verbesserten, gleichberechtigten Zugang zu wesentlichen Leistungen für Jugendliche in den Zielregionen Kilifi/Mombasa, Kisumu und Nairobi durch die Verknüpfung von Gesundheitsdiensten, Berufsqualifikation, Aufklärungsarbeit und gesellschaftlichen Angeboten.Ansatz: Das VIVA-ITH Jugendprogramm setzt genau hier an. Jugendliche können sich für das Programm registrieren. Sie erfahren davon über andere Jugendliche, die als Promotoren oder in Jugendclubs arbeiten oder aus Jugendzeitschriften oder über soziale Netzwerke, die dafür werben. Mit der Registrierung erhalten Jugendliche einen Nutzerausweis, entweder elektronisch über eine App oder als Chipkarte (wie ein Voucher). Damit haben sie kostenfreien Zugang zu reproduktiven und sexuellen Gesundheitsdiensten (inkl. Kontrazeptiva), zu Aufklärungsseminaren der DSW und berufsorientierten Kurzzeittrainings als Grundlage selbstbestimmter Lebensführung und als Grundlage, ein eigenes Einkommen erwirtschaften zu können. Durch aktive Nutzung der Gesundheitsdienste, Teilnahme an Trainings und weiteren Programmangeboten, etwa in den Jugendclubs, können die Jugendlichen, aber auch die Anbieter von Gesundheitsdiensten und Trainings, Bonuspunkte sammeln. Dienstleister können diese Bonuspunkte in Geld tauschen und damit entweder ihr Personal finanziell motivieren oder ihr Angebot weiter verbessern. Jugendliche wiederum können diese in angebundenen Geschäften etwa gegen Lebensmittel eintauschen (wie miles-and-more Ansatz). Das Bonusprogramm soll zu gesundheitsbewusster und positiver Verhaltensänderung aller Beteiligten beitragen.Partner: Staatlicher Partner ist das kenianische Ministerium für den öffentlichen Dienst, Jugend und Genderangelegenheiten (Ministry for Public Service, Youth and Gender Affairs / MoPSYGA). Kooperationspartner und Kofinanzierer ist die britische Stiftung Childrens Investment Fund Foundation (CIFF).