Energising Development
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-201422757
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Keiner Förderregion zugeordnet
- Finanzierungsvolumen
- € 450.873.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 334.895.578,85
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 110.923.447,58
- Noch verfügbar
- € 339.949.552,42
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 01.04.2015 - 31.12.2026 (geplant)
- Startdatum
- 01.04.2015
- Geplantes Enddatum
- 31.12.2026
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- Es handelt sich um ein überregionales Sektorvorhaben
- Sektoren übergeordnet
- Industrie; Energieerzeugung, erneuerbare Quellen
- Sektoren untergeordnet
- Solarenergie für Inselnetze und autarke Anlagen; Energieerzeugung, erneuerbare Quellen - verschiedene Technologien; Herstellung, Marktentwicklung und Verteilung sauberer Kochherde
- Evaluierung
- Ja
- Zugehörige Dokumente
- Energising Development (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=201422757; Energising Development (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=201422757; Energising Development (Evaluierung) URL: https://mia.giz.de/qlink/ID=253895000
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Ausgangssituation: Weltweit leben 685 Millionen Menschen ohne Strom und 2,1 Milliarden Menschen haben keinen Zugang zu umweltfreundlichen Kochtechnologien. Das hat dramatische Auswirkungen auf die soziale und wirtschaftliche Entwicklung sowie auf Gesundheit, Bildung und das Klima. Das Vorhaben möchte dazu beitragen, das Leben der am meisten von Armut bedrohten Menschen durch Zugang zu Elektrizität und sauberen Kochtechnologien langfristig zu verbessern. Ziel: Das Vorhaben erreicht bis 2025 rund 36 Millionen Menschen mit bedarfsgerechter, klimafreundlicher Energieversorgung. Vorgehensweise: Das Vorhaben unterstützt in 20 Ländern dezentrale, klimafreundliche Energielösungen. Dies umfasst Zugang zu Strom, etwa Solarsysteme und Dorfstromanlagen, und die Verbreitung sauberer Kochtechnologien. Dadurch schafft das Vorhaben eine bessere Energiesituation für Haushalte, kleinst-, kleine und mittlere Unternehmen (KKMU) sowie soziale Einrichtungen wie Gesundheitszentren und Schulen. Besonders im Fokus stehen arme Bevölkerungsgruppen, Frauen, Flüchtende und aufnehmende Gemeinden. Das Vorhaben mindert Energiearmut mithilfe eines marktorientierten Ansatzes: ? Das Vorhaben baut unternehmerische Fähigkeiten und Kompetenzen, Vertriebsstrukturen und Geschäftsmodelle auf und fördert Produktinnovationen in den Regionen und entwickelt sie weiter. ? Es unterstützt die Nachfrage nach modernen Energieprodukten und -dienstleistungen, indem es die Öffentlichkeit für diese Themen sensibilisiert, etwa durch gezielte Kampagnen. Gleichzeitig fördert es den Zugang zu Finanzierung für Menschen mit geringer Zahlungsfähigkeit, zum Beispiel durch Subventionen. ? Es berät zu strategischen und regulatorischen Aspekten und trägt so zu besseren Rahmenbedingungen bei, beispielsweise wenn es um die Qualitätsstandards dezentraler erneuerbarer Energielösungen geht. Das Vorhaben wird derzeit von vier Kerngebern (Deutschland, Niederlande, Norwegen und der Schweiz) gefördert. Eine Vielzahl weiterer Geber stellen zusätzliche Mittel bereit.