Verbessertes Grundwassermanagement als Antwort auf die syrische Flüchtlingskrise

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-201424829
Maßnahmenstatus
Beendet
Land / Region
Jordanien
Finanzierungsvolumen
€ 2.600.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 2.600.000,00
Noch verfügbar
-
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.09.2015 - 31.08.2019
Startdatum
01.09.2015
Geplantes Enddatum
31.08.2019
Tatsächliches Enddatum
31.08.2019
Durchführungs- / Trägerorganisation
Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) (XM-DAC-5-BGR)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
WAJ Zarqa, YWC (Yarmouk Water Company, MoMA (Ministry of Municipal Affairs)
Sektoren übergeordnet
Wasser und Abwasser/Abfallentsorgung
Sektoren untergeordnet
Erhaltung von Wasserressourcen
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Improved Groundwater Resources Management in Response to the Syrian Refugee Crisis (Projektwebseite) URL: https://www.bgr.bund.de/EN/Themen/Zusammenarbeit/Techn-Zusammenarb/Projekte/Asien/2015_2014-2482-9_Jordanien_Fluechtlingskrise_en.html?nn=338482; Verbessertes Grundwassermanagement als Antwort auf die syrische Flüchtlingskrise - Jordanien (Projektwebseite) URL: https://www.bgr.bund.de/DE/Themen/Zusammenarbeit/Techn-Zusammenarb/Projekte/Asien/2015_2014-2482-9_Jordanien_Fluechtlingskrise.html
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Der jordanische Wassersektor ist gekennzeichnet durch einen akuten Wassermangel, bedingt durch geringe Niederschläge, starkes Bevölkerungswachstum und ineffiziente Bewirtschaftung der Wasserressourcen. Die Trinkwasserversorgung und die Bewässerung in Nord- und Zentraljordanien erfolgen im Wesentlichen durch Grundwasserressourcen, welche stark überfördert werden. Der Druck auf den Wassersektor erhöht sich aufgrund des anhaltenden Zustroms von syrischen Flüchtlingen vor allem in die nördlichen Governorate Mafraq, Irbid und Zarqa sowie in die Hauptstadt Amman. Durch den hohen Zustrom an Flüchtlingen ist die Gesamtmenge an benötigtem Trinkwasser erheblich angestiegen. Um den Bedarf zu decken, werden die vorhandenen Wasserressourcen überpumpt und öffentliche und private Brunnen kontinuierlich vertieft oder neue Brunnen angelegt. Die Folge davon ist, dass die Grundwasserspiegel rapide fallen und die Wasserqualität immer weiter abnimmt. Zudem ist die starke Zunahme von Grundwasserverschmutzung ein weiteres Problem für die Wasserversorger und hauptsächlich auf überlastete oder fehlende Kanalisationsnetze und Kläranlagen und das unkontrollierte Wachstum von Wohn- und Produktionsgebieten zurückzuführen. Verschmutzungsempfindliche Grundwassergebiete sind bislang nicht flächendeckend kartiert und Maß nahmen zum Schutz der Ressource nur unzureichend umgesetzt. Um die enormen Herausforderungen im Wassersektor erfolgreich bewältigen zu können, ist es erforderlich, die vorhandenen Wasserressourcen im Umfeld der Brunnenfelder genau abzuschätzen und die verfügbaren Wasserressourcen entsprechend dem Bedarf zu zuteilen und gleichzeitig langfristig zu schützen. Das Ziel des Vorhabens ist deshalb: Die Bewirtschaftung und der Schutz der Grundwasserressourcen sind für die Trinkwasserversorgung von syrischen Flüchtlingen und Gastgemein den in Nord- und Zentraljordanien verbessert.