Stärkung der Qualitätsinfrastruktur für Photovoltaik

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-201424969
Maßnahmenstatus
Beendet
Land / Region
Tunesien
Finanzierungsvolumen
€ 1.500.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 1.385.314,77
Noch verfügbar
€ 114.685,23
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.01.2016 - 31.12.2019
Startdatum
01.01.2016
Geplantes Enddatum
31.12.2019
Tatsächliches Enddatum
31.12.2019
Durchführungs- / Trägerorganisation
Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) (XM-DAC-5-PTB)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Ministry of Industry, Energy and Mines (MIEM)
Sektoren übergeordnet
Energieerzeugung, erneuerbare Quellen
Sektoren untergeordnet
Solarenergie für Verbundnetze
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
-
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Um Tunesiens Abhängigkeit vom Ölpreis zu senken, hat die Regierung verstärkt Strategien sowie Projekte zur Energieeffizienz und zum Ausbau von erneuerbaren Energien entwickelt. Die Photovoltaik (PV) nimmt hierbei aufgrund der klimatischen Gegebenheiten und ihres Potenzials abgelegene ländliche Gebiete dezentral mit Strom versorgen zu können einen zentralen Stellenwert ein und steht entsprechend hoch auf der politischen Agenda. Der tunesische PV-Markt zeichnet sich durch eine Mehrzahl von kleineren Anlagen aus, die bei Unternehmen und Haushalten installiert sind. Große PV-Zentralen bei Energieunternehmen sind dagegen noch selten. Die heutige Situation des Photovoltaik-Marktes in Tunesien ist durch die hohe Anzahl importierter Bauteile der PV-Anlagen (Solarmodule, Wechselrichter, usw.) aus Asien zu einem deutlich günstigeren Preis durch teilweise schlechte Qualität gekennzeichnet. Um das Vertrauen der Nutzer/-innen in die Photovoltaik-Technologie zu stärken und damit das Marktpotenzial nutzen zu können, ist eine zuverlässige Qualität der einzelnen Bauteile von Anlagen sowie ihrer Installation unerlässlich. Die tunesische Qualitätsinfrastruktur verfügt derzeit aber noch nicht über die notwendigen Kompetenzen und Kapazitäten, um die erforderlichen Qualitätsnachweise zu erbringen und Transparenz über die Qualität der am Markt befindlichen Produkte herzustellen (Kernproblem).