Stärkung der Qualitätsinfrastruktur in Kolumbien zur Förderung des Handels und der nachhaltigen Wirtschaftsentwicklung
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-201425024
- Maßnahmenstatus
- Beendet
- Land / Region
- Kolumbien
- Finanzierungsvolumen
- € 700.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 726.720,66
- Noch verfügbar
- € -26.720,66
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 01.03.2016 - 01.08.2019
- Startdatum
- 01.03.2016
- Geplantes Enddatum
- 01.08.2019
- Tatsächliches Enddatum
- 01.08.2019
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) (XM-DAC-5-PTB)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- Ministry of Economics (MinCIT), INM, RCM, ICONTEC, ONAC, SIC
- Sektoren übergeordnet
- Handelspolitik und -regeln/handelsbezogene Anpassungsmaßnahmen
- Sektoren untergeordnet
- Handelspolitik und -verwaltung
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- -
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Die Umsetzung der entwicklungspolitischen Vorhaben der kolumbianischen Regierung erfordert eine gut funktionierende Qualitätsinfrastruktur (QI), die formal ihren Ausdruck im Nationalen Qualitätssystem (SNCA – Subsistema Nacional de la Calidad) findet. Trotz positiver Entwicklungen in den vergangenen Jahren (die internationale Anerkennung ausgewählter Fachbereiche des nationalen Metrologieinstituts INM de Colombia und der nationalen Akkreditierstelle ONAC) genügen weder der erreichte Entwicklungsstand der einzelnen QI-Institutionen noch deren Koordination und Kooperation im Rahmen des SNCA den Anforderungen, die der Weltmarkt an die Qualität wettbewerbsfähiger Produkte und der Verbraucher-, Umwelt- und Klimaschutz an entsprechende Konformitätsbewertungen stellen (Kernproblem). Wichtige Schwachstellen sind eine bedarfs- und kundenorientierte Entwicklung der Dienstleistungen, insbesondere aber die Tatsache, dass viele der Kalibrier- und Prüflaboratorien in ihrer technischen Ausstattung und Kompetenz nicht den internationalen Normen und best practices entsprechen. Vor allem KMU sehen in den Qualitätsdienstleistungen einen Kostenfaktor und nicht eine Investition in die Zukunft.