Unterstützung von Flüchtlingen in den Aufnahmeländern der Syrienkrise
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-201440627
- Maßnahmenstatus
- Beendet
- Land / Region
- Naher und Mittlerer Osten
- Finanzierungsvolumen
- € 39.202.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 39.202.000,00
- Noch verfügbar
- -
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 07.11.2014 - 19.07.2021
- Startdatum
- 07.11.2014
- Geplantes Enddatum
- 19.07.2021
- Tatsächliches Enddatum
- 19.07.2021
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- UNITED NATIONS CHILDREN'S FUND
- Sektoren übergeordnet
- Soforthilfe und entsprechende Dienstleistungen
- Sektoren untergeordnet
- Nothilfekoordinierung und Unterstützungsmaßnahmen
- Evaluierung
- Ja
- Zugehörige Dokumente
- Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Unterstuetzung-Von-Fluechtlingen-In-Den-Aufnahmelaendern-Der-Syrienkrise-34472.htm; Ex-post-Evaluierung (Evaluierung) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/PDF/Evaluierung/Ergebnisse-und-Publikationen/PDF-Dokumente-L-P/Libanon_UNRWA_2023_D.pdf; Ex post evaluation (Evaluierung) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/PDF/Evaluierung/Ergebnisse-und-Publikationen/PDF-Dokumente-L-P_EN/Libanon_UNRWA_2023_E.pdf
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Der seit 2012 andauernde Bürgerkrieg in Syrien hat massive Fluchtbewegungen in die Nachbarländer verursacht. Das Regionalvorhaben unterstützt Basisinfrastrukturvorhaben in den Nachbarländern Libanon, Jordanien, Irak, Türkei für die syrischen Flüchtlinge. Es ist davon auszugehen, dass bis auf weiteres keine Rückkehr der Flüchtlinge nach Syrien möglich ist. Das Ziel der FZ-Maßnahme ist ein Beitrag zur Stabilisierung des Libanon und Verbesserung der Resilienz in der gegenwärtigen Krise durch die schnelle Verbesserung der Basisinfrastruktur, Schaffung von Beschäftigungsmöglichkeiten in den aufnehmenden Kommunen und Zugang der Flüchtlinge zu Bildung und nachhaltiger Wasser- und Sanitärversorgung, Kinderhilfsmaßnahmen sowie Ernährungssicherung. Diese Sektoren werden in Direktleistung von spezialisierten UN-Organisationen verantwortet. Die Maßnahmen fokussieren auf Gebiete mit hoher Flüchtlingspräsenz. Zur Zielgruppe gehören sowohl syrische und palästinensische Flüchtlinge als auch die einheimische Bevölkerung in den aufnehmenden Kommunen. Mit dem Vorhaben über bis zu 39,2 Mio. EUR wird in Fortsetzung des deutschen Beitrags der weitere Finanzierungsbedarf von UNICEF, dem Kinderhilfswerk der UN, im Libanon mit 34,2 Mio. EUR für das Schulprogramm und von UNRWA (UN Relief and Works Agency for Palestine Refugees) mit bis zu 5,0 Mio. EUR in Teilen finanziert. UNICEF unterstützt die Einschulung in formalen Schulen und führt informelle Bildungsprogramme durch. Hinzu kommen Kinderschutzmaßnahmen für Kinder außerhalb des Bildungssystems. UNRWA unterstützt die palästinensischen Flüchtlinge mit dringend benötigten Soforthilfemaßnahmen.