Erzeugung (positiver) Energie durch Abfall
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-201440668
- Maßnahmenstatus
- Beendet
- Land / Region
- Jordanien
- Finanzierungsvolumen
- € 155.450.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 59.700.000,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 95.750.000,00
- Noch verfügbar
- € 59.700.000,00
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 08.06.2015 - 28.02.2026
- Startdatum
- 08.06.2015
- Geplantes Enddatum
- 28.02.2026
- Tatsächliches Enddatum
- 28.02.2026
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- Ministry of Local Administration, MoLA
- Sektoren übergeordnet
- Sonstige soziale Infrastruktur und Dienste; Wasser und Abwasser/Abfallentsorgung
- Sektoren untergeordnet
- Abfallwirtschaft und -entsorgung; Schaffung von Beschäftigungsmöglichkeiten
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Waste to positive Energy (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=201440668; Erzeugung (positiver) Energie durch Abfall (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=201440668
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Ausgangssituation: Die syrische Flüchtlingskrise stellt Jordanien vor große Herausforderungen. Mehr als 660.000 der rund zehn Millionen Einwohner*innen sind registrierte syrische Flüchtlinge. Rund 80 Prozent davon leben in Städten und Gemeinden. Dadurch ist auch die Müllmenge deutlich gestiegen und die Vermüllung hat zugenommen. Schon vor der Krise war die Abfallwirtschaft in Jordanien unzureichend und mit dem Bevölkerungswachstum hat sich die Situation noch verschlimmert. Überdies führen diese Missstände auch zu Konflikten zwischen der lokalen Bevölkerung und den syrischen Flüchtlingen. Ziel: In 13 jordanischen Gemeinden und den beiden Flüchtlingslagern Za’atari und Azraq sind die Lebensbedingungen der Bewohner durch eine effizientere Abfallbewirtschaftung und Beschäftigungsmöglichkeiten im Abfallbereich verbessert. Vorgehensweise: Dialogplattformen und Sensibilisierungsveranstaltungen sind integraler Bestandteil des Projekts. Verschiedenen Gruppen in den Gemeinden können sich so zum Thema Abfall und Umwelt austauschen. Durch den Bau einer Biogasanlage im Za’atari Camp wird eine umweltfreundliche und kostengünstige Entsorgung des Klärschlamms erreicht und ein Teil des Energiebedarfs des Camps gedeckt. Unterstützt werden auch Müllsammler*innen, die nicht offiziell angestellt sind. Mit einer Informations- und Sensibilisierungskampagne erfährt die Bevölkerung mehr über Recycling und Umweltschutz. Ein Pilotprojekt setzt verschiedene Maßnahmen in ausgewählten Kommunen um: Jordanische und syrische Arbeitende sammeln Müll, trennen wiederverwertbare Materialien und bereiten sie für den Verkauf vor. Dadurch werden die Gemeinden und Flüchtlingslager entlastet, die Hygiene verbessert und die Ausbreitung von Krankheiten gestoppt. Zudem wird der Abfall reduziert. Die erfolgreichsten Aktivitäten werden auf ganz Jordanien ausgeweitet. Kooperationen zwischen deutschen und jordanischen Universitäten stärken die akademische Kompetenz zur Abfallwirtschaft.