Sektorprogramm Mikrofinanz V

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-201467166
Maßnahmenstatus
Beendet
Land / Region
Kongo, Demokratische Republik
Finanzierungsvolumen
€ 5.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 5.000.000,00
Noch verfügbar
-
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
08.03.2021 - 31.12.2022
Startdatum
08.03.2021
Geplantes Enddatum
31.12.2022
Tatsächliches Enddatum
31.12.2022
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
DEMOKRATISCHE REPUBLIK KONGO
Sektoren übergeordnet
Finanzwesen
Sektoren untergeordnet
Finanzintermediäre des formellen Sektors
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Sektorprogramm-Mikrofinanz-V-43989.htm
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Der Sektoransatz im Handlungsfeld Förderung der Finanzsystementwicklung des Schwerpunkts Nachhaltige Wirtschaftsentwicklung in der Demokratischen Republik Kongo (DRK) zielt darauf ab, das nachhaltige Angebot an bedarfsgerechten Finanzdienstleistungen zu verbessern. Zielgruppe der Maßnahmen sind v.a. Kleinst-, Klein- und mittlere Unternehmen (KKMU) sowie die kongolesische wirtschaftlich aktive Bevölkerung. Das FZ-Engagement wurde dazu in den vergangenen Jahren so konzipiert, dass die Einzelmaßnahmen auf mehreren Ebenen ineinandergreifen. Zwei KKMU-orientierte Banken wurden gegründet, eine etablierte Mikrofinanzinstitution mit langfristigem Fremdkapital refinanziert und ein Fonds aufgelegt, welcher ausgewählte Finanzinstitutionen über Begleitmaßnahmen professionalisiert und mit mittel- bis langfristigem Refinanzierungskapital versorgt.Der nachhaltig etablierte Zugang zu Finanzprodukten (v.a. Krediten und Sparprodukten) ermöglicht es ländlichen und städtischen KKMU, die notwendigen Investitionen vorzunehmen, um wirtschaftliche Chancen nutzen zu können. Da KKMU häufig arbeitsintensiv operieren, sind positive Beschäftigungswirkungen für die Haushalte der Unternehmer selbst, aber auch deren Angestellte sowie deren Familien zu erwarten. Damit trägt der Sektoransatz zur Verringerung von sozialen Spannungen in der Bevölkerung und damit zur Konfliktvermeidung bzw. Friedensförderung bei. Außerdem vergrößert der Zugang zu bedarfsgerechten Finanzprodukten den Handlungsspielraum der Zielgruppe, um auf außergewöhnliche Belastungen, z.B. Tod oder Krankheit, reagieren zu können. Der Sektoransatz leistet somit einen Beitrag zur Armutsreduzierung sowie zu den Zielen nachhaltiger Entwicklung (SDGs).