Stabilisierung Nachbarländer in der Syrienkrise I
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-201467455
- Maßnahmenstatus
- Beendet
- Land / Region
- Naher und Mittlerer Osten
- Finanzierungsvolumen
- € 10.000.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 10.000.000,00
- Noch verfügbar
- -
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 12.06.2014 - 01.06.2017
- Startdatum
- 12.06.2014
- Geplantes Enddatum
- 01.06.2017
- Tatsächliches Enddatum
- 01.06.2017
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- UNITED NATIONS CHILDREN'S FUND
- Sektoren übergeordnet
- Soforthilfe und entsprechende Dienstleistungen
- Sektoren untergeordnet
- Nothilfekoordinierung und Unterstützungsmaßnahmen
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Stabilisierung-Nachbarlaender-In-Der-Syrienkrise-I-33397.htm
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Der andauernde Bürgerkrieg in Syrien führt zu einem ansteigenden Zustrom von Flüchtlingen in die Nachbarländer. Das Regionalvorhaben unterstützt Basisinfrastruktur-vorhaben in den Nachbarländern Jordanien, Libanon, Irak und Ägypten. Der Zuzug belastet die ohnehin knappen Ressourcen und soziale Infrastruktur insbesondere in grenznahen Bezirken der Aufnahmeländer. Es ist davon auszugehen, dass sich die Lage in den nächsten Monaten durch weiteren Zuzug verschärft und bis auf Weiteres keine Rückkehr der Flüchtlinge nach Syrien möglich ist. Das Ziel der FZ-Maßnahme ist ein Beitrag zur Stabilisierung der Nachbarländer durch die schnelle Verbesserung der Basisinfrastruktur, den Zugang der Flüchtlinge zu Grundbildung und nachhaltiger Wasser- und Sanitärversorgung, Kinderhilfsmaßnahmen, Basisgesundheitsversorgung und Ernährungssicherung. Diese Sektoren werden in Direktleistung von UNICEF (Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen) und dem WEP (Welternährungsprogramm der VN) verantwortet. Die Maßnahmen fokussieren auf Gebiete mit hoher Flüchtlingspräsenz. Zur Zielgruppe gehören sowohl syrische Flüchtlinge in Lagern und Kommunen als auch die einheimische Bevölkerung in den aufnehmenden Kommunen. Die Gesamtkosten des Regionalvorhabens werden von UN-Organisationen im Regional Response Plan für das Jahr 2014 auf 4,2 Mrd. USD geschätzt. Mit der vorgelegten Prüfung über 10 Mio. EUR wird in Fortsetzung des deutschen Beitrags der weitere Finanzierungsbedarf von UNICEF in Jordanien in den Sektoren Bildung und Kinderschutzmaßnahmen im Jahr 2014 in Teilen finanziert.