Stabilisierung Nachbarländer in der Syrienkrise II
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-201467463
- Maßnahmenstatus
- Beendet
- Land / Region
- Naher und Mittlerer Osten
- Finanzierungsvolumen
- € 15.000.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 15.000.000,00
- Noch verfügbar
- -
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 06.10.2014 - 01.06.2017
- Startdatum
- 06.10.2014
- Geplantes Enddatum
- 01.06.2017
- Tatsächliches Enddatum
- 01.06.2017
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- UNITED NATIONS CHILDREN'S FUND
- Sektoren übergeordnet
- Soforthilfe und entsprechende Dienstleistungen
- Sektoren untergeordnet
- Materielle Nothilfe
- Evaluierung
- Ja
- Zugehörige Dokumente
- Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Stabilisierung-Nachbarlaender-In-Der-Syrienkrise-Ii-34084.htm; Ex-post-Evaluierung (Evaluierung) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/PDF/Evaluierung/Ergebnisse-und-Publikationen/PDF-Dokumente-L-P/NMO_Syrische_Fluechtlinge_2019_D.pdf; Ex post evaluation (Evaluierung) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/PDF/Evaluierung/Ergebnisse-und-Publikationen/PDF-Dokumente-L-P_EN/NMO_Syrische_Fluechtlinge_2019_E.pdf
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Der andauernde Bürgerkrieg in Syrien führt zu einem ansteigenden Zustrom von Flüchtlingen in die Nachbarländer. Das Regionalvorhaben unterstützt Basisinfrastrukturvorhaben in den Nachbarländern Jordanien, Libanon, Irak und Ägypten. Der Zuzug belastet die ohnehin knappen Ressourcen und soziale Infrastruktur insbesondere in grenznahen Bezirken der Aufnahmeländer. Es ist davon auszugehen, dass sich die Lage in den nächsten Monaten durch weiteren Zuzug verschärft und bis auf weiteres keine Rückkehr der Flüchtlinge nach Syrien möglich ist. Das Ziel der FZ-Maßnahme ist ein Beitrag zur Stabilisierung der Nachbarländer durch die schnelle Verbesserung der Basisinfrastruktur, den Zugang der Flüchtlinge zu Grundbildung und nachhaltiger Wasser- und Sanitärversorgung, Kinderhilfsmaßnahmen, Basisgesundheitsversorgung und Ernährungssicherung. Die Umsetzung wird in Direktleistung von UNICEF (Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen) verantwortet. Die Maßnahmen fokussieren auf Gebiete mit hoher Flüchtlingspräsenz. Zur Zielgruppe gehören sowohl syrische Flüchtlinge in Lagern und Kommunen als auch die einheimische Bevölkerung in den aufnehmenden Kommunen. In Phase 2 über 15 Mio. EUR wird in Fortsetzung des deutschen Beitrags der weitere Finanzierungsbedarf von UNICEF im Libanon (8 Mio. EUR) und im Irak (7 Mio. EUR) im Jahr 2014 in Teilen finanziert.