Wiederaufbauhilfe Wasser und Abwasser Gaza

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-201468057
Maßnahmenstatus
Beendet
Land / Region
Palästinensische Gebiete
Finanzierungsvolumen
€ 8.999.999,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 8.999.999,00
Noch verfügbar
-
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
06.11.2014 - 15.04.2021
Startdatum
06.11.2014
Geplantes Enddatum
15.04.2021
Tatsächliches Enddatum
15.04.2021
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
MINISTRY OF FINANCE AND PLANNI NG
Sektoren übergeordnet
Wasser und Abwasser/Abfallentsorgung
Sektoren untergeordnet
Wasser- und Sanitärversorgung und Abwassermanagement - große Systeme
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Wiederaufbauhilfe-Wasser-Und-Abwasser-Gaza-34421.htm
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ziel der FZ-Maßnahme ist die Wiederherstellung der Versorgung der Bevölkerung mit Trinkwasser sowie die Wiederherstellung der Abwasserentsorgung im Gazastreifen. Zudem soll die Legitimation der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) und des Trägers Costal Municipalities Water Utility (CMWU) im Gazastreifen erhöht werden. Die vorgeschlagenen Maßnahmen beinhalten die Reparatur und den Wiederaufbau der Wasserver- und Abwasserentsorgung infolge der jüngsten Kampfhandlungen, um die akute Versorgungsnotlage der Bevölkerung und die prekäre Gesundheits- und Umweltsituation zu verbessern. Die Zielgruppe der Maßnahmen ist die gesamte Bevölkerung des Gazastreifens von ca. 1,8 Mio. Menschen, die von den positiven Gesundheits- und Umweltwirkungen der Sofortmaßnahmen profitieren.Die Maßnahmen umfassen Aufräumarbeiten sowie den Wiederaufbau der Wasser- und Abwasserinfrastruktur über die gesamte Ver- bzw. Entsorgungskette hinweg, d.h. Brunnen, Entsalzung, Transport, Aufbereitung, Speicherung, Verteilung, Hausanschlüsse, Sammlung, Klärung, Entsorgung, etc.. Weiterhin sollen zugehörige Transport- und Energieinfrastruktur, Ausrüstung, Fahrzeuge, Gebäude sowie Betriebskosten für Personal, Treibstoff, Strom, Chemikalien und Ersatzteile finanziert werden. Umweltschäden, durch ausgelaufenen Treibstoff, Abwasser und Chemikalien, sollen ebenfalls behoben werden. Aufgrund der unklaren weiteren Entwicklung und Schadenshöhe wird die Finanzierung von Soforthilfemaßnahmen nicht ausgeschlossen. Eventuell anfallende Restmittel sollen für die Finanzierung des Ausbaus der (Ab-) Wasserinfrastruktur genutzt werden.Die gesamten Schäden und Ausbaumaßnahmen im Wasser- und Abwassersektor in Gaza belaufen sich auf bis zu 530 Mio. EUR. Die Maßnahme soll mit einem anfänglichen FZ-Beitrag von 9 Mio. EUR ausgestattet werden.