Regionalprogramm Palästinensische Flüchtlingslager Nahost (REPAC IV)

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-201468230
Maßnahmenstatus
Beendet
Land / Region
Naher und Mittlerer Osten
Finanzierungsvolumen
€ 10.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 10.000.000,00
Noch verfügbar
-
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
14.12.2015 - 30.06.2020
Startdatum
14.12.2015
Geplantes Enddatum
30.06.2020
Tatsächliches Enddatum
30.06.2020
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
UNITED NATIONS RELIEF AND WORK S AGENCY FOR PALESTINE REFUGEE
Sektoren übergeordnet
Andere multisektorale Maßnahmen
Sektoren untergeordnet
Multisektorale Hilfe
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Regionalprogramm-Palaestinensische-Fluechtlingslager-Nahost-Repac-Iv-31838.htm
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Das Vorhaben baut auf den Vorläufervorhaben (Regionalprogramm Palästinensische Flüchtlinge in der Nahost Region REPAC I, II, III, V) auf. Übergeordnetes entwicklungspolitisches Ziel der FZ-Maßnahme ist die sichtbare Verbesserung der Lebensbedingungen der durch die anhaltenden Krisen betroffenen Bevölkerung in und um palästinensische Flüchtlingslager im Nahen Osten. Mit dem Vorhaben soll ein Beitrag zur Friedenssicherung und Stabilität in der Region geleistet werden. Programmziel ist der verbesserte Zugang zu und die nachfrageorientierte Bereitstellung von sozialer und wirtschaftlicher Infrastruktur für die Bevölkerung in und um palästinensische Flüchtlingslager. Das FZ-Vorhaben (REPAC IV) ist als offenes Programm ausgestaltet. Die Identifizierung der Einzelmaßnahmen erfolgt im Laufe der Durchführung über die partizipative Einbindung der Bewohner der palästinensischen Flüchtlingslager und kann bei weiterer Mittelverfügbarkeit unverzüglich ausgeweitet werden. Es baut auf den Aktivitäten der Vorläuferprogramme auf und wird im Wesentlichen zwei Projektkomponenten beinhalten: Projektkomponente A umfasst Maßnahmen der sozialen und wirtschaftlichen Infrastruktur, die über einen partizipativen Ansatz (Camp Improvement Plan) in ausgewählten Flüchtlingslagern von UNRWA konzipiert und umgesetzt werden. Projektkomponente B umfasst ebenfalls investive Maßnahmen im Bereich der sozialen und wirtschaftlichen Infrastruktur, die ohne Vorschaltung eines partizipativen Prozesses durch UNRWA umgesetzt werden können, sofern sie zur Deckung der unmittelbaren Grundbedürfnisse betroffener palästinensischer Flüchtlinge dienen. Im Rahmen dieser Komponente B können neben Infrastruktur u.a. auch temporär Zuschüsse zum Haushaltseinkommen armer Flüchtlinge geleistet werden. Der deutsche Beitrag über zunächst 10 Mio. EUR soll ausschließlich der Finanzierung von Maßnahmen der Komponente A dienen. Weitere verfügbare Mittel sollen bedarfsorientiert auf die beiden Komponenten aufgeteilt werden.