EU-Treuhandfonds Bêkou
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-201468370
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Zentralafrikanische Republik
- Finanzierungsvolumen
- € 5.000.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 5.000.000,00
- Noch verfügbar
- -
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 22.12.2014 - 30.06.2026 (geplant)
- Startdatum
- 22.12.2014
- Geplantes Enddatum
- 30.06.2026
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- COMMISSION OF THE EUROPEAN COMMUNITIES
- Sektoren übergeordnet
- Krisenprävention und Konfliktlösung, Frieden und Sicherheit
- Sektoren untergeordnet
- Zivile Friedensentwicklung, Krisenprävention und Konfliktlösung
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Eu-Treuhandfonds-Bêkou-34002.htm
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Der EU-Treuhand-Fonds Bêkou wird von der EU und ihren Mitgliedsländern, sowie ggf. weiteren Investoren finanziert und hat zum Ziel, die Regierung der Zentralafrikanische Republik bei der Beendigung der politisch-militärischen Krise zu unterstützen und eine Verbesserung der wirtschaftlichen Situation der Bevölkerung zu erreichen. Dadurch ist der Fonds ein sog. LRRD-Programm (linking relief, rehabilitation and development), welches als Bindeglied zwischen humanitärer Nothilfe und klassischer Entwicklungshilfe zu sehen ist. Im Rahmen eines multisektoriellen Ansatzes investiert der Fonds in Maßnahmen, die einen Beitrag zur Wiederaufnahme der Funktionen des Gemeinwesens und der Versorgung der Bevölkerung mit grundlegenden Dienstleistungen und Gütern leisten. Besondere Aufmerksamkeit wird hierbei der Wiederherstellung des friedlichen Zusammenlebens der verschiedenen ethnischen und religiösen Bevölkerungsgruppen, der fluchtbedingten Lebensumstände vieler Menschen und der besonderen Situation und Rolle von Frauen im Krisenkontext geschenkt. Die Bundesregierung ist gemeinsam mit Frankreich, den Niederlanden und der EU Gründungsinvestor des Fonds. Das Gründungsdokument (Gründungsakt) wurde am 15. Juli 2014 in Florenz von der Bundesregierung (BM Gerd Müller) unterzeichnet. Der deutsche Gründungsbeitrag beläuft sich zunächst auf EUR 5 Mio., soll aber innerhalb der Laufzeit des Fonds ggf. aufgestockt werden.