Programm nachhaltige Waldbewirtschaftung im Kongobecken-Unterstützung des grenzüberschreitenden NP BSB Yamoussa

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-201468388
Maßnahmenstatus
Beendet
Land / Region
Afrika
Finanzierungsvolumen
€ 3.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 3.000.000,00
Noch verfügbar
-
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
19.11.2020 - 31.12.2023
Startdatum
19.11.2020
Geplantes Enddatum
31.12.2023
Tatsächliches Enddatum
31.12.2023
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
COMIFAC
Sektoren übergeordnet
Umweltschutz allgemein
Sektoren untergeordnet
Biodiversität
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Programm-Nachhaltige-Waldbewirtschaftung-Im-Kongobecken-Unterstuetzung-Des-Grenzueberschreitenden-Np-Bsb-Yamoussa-35857.htm
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Der grenzüberschreitende Nationalpark Yamoussa (Bouba Ndjida, Kamerun, Sena Oura, Tschad) ist für den Biodiversitätserhalt in der soudano-guineischen Zone West- und Zentralafrikas von großer Bedeutung und eines der letzten Rückzugsgebiete wichtiger bedrohter Tierarten in der Region. Die steigende Bevölkerung und die damit einhergehende zunehmende Landnutzung durch Viehhaltung und Landwirtschaft erhöhen den Druck auf den Park. Hinzu kommen neu entdeckte Goldreserven, die Ressourcendegradation in den angrenzenden Jagdzonen in Kamerun sowie die Zunahme der organisierten, internationalen Elfenbeinwilderei, wobei ein effektives Parkmanagement noch nicht existiert (Kernproblem). Das Modulziel lautet: Die Überwachung und der Schutz des grenzüberschreitenden Nationalparks Yamoussa und seiner Peripherie sind verbessert.Zielgruppe im engeren Sinne sind die Anrainer der Schutzgebiete, die überwiegend in ärmlichen Verhältnissen leben und die natürlichen Ressourcen für ihren Lebensunterhalt nutzen. Für positive Wirkungen auf die globalen Güter Biodiversität und Klima besteht weltweites Interesse. Im FZ-Modul sollen vor allem die Parkverwaltungen der beiden Schutzgebiete von einer internationalen NRO bei den Überwachungs- und Schutzmaßnahmen unterstützt werden, womit ein Beitrag zu einem verbesserten Parkmanagement geleistet wird. Weiterhin soll sozio-ökonomische Infrastruktur zur Verbesserung der Lebensbedingungen der lokalen Bevölkerung beitragen. Bei Gesamtkosten von rd. 17,4 Mio. EUR und einer Laufzeit von 4 Jahren umfasst der FZ-Beitrag in Höhe von 13 Mio. EUR vor allem die Verbesserung der Basisinfrastruktur (Gebäude, Pistennetz, Parkgrenzmarkierung) und Ausrüstung (Fahrzeuge, Energieversorgung, Feldausrüstung) der Schutzgebiete sowie die Durchführung der Überwachungsmaßnahmen.