Reformprogramm Unterstützung des Friedenprozesses, Phase II

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-201468479
Maßnahmenstatus
Beendet
Land / Region
Kolumbien
Finanzierungsvolumen
€ 75.028.126,97
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 75.028.126,97
Noch verfügbar
-
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Darlehen
Laufzeit
18.11.2015 - 22.12.2021
Startdatum
18.11.2015
Geplantes Enddatum
22.12.2021
Tatsächliches Enddatum
22.12.2021
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
REPUBLIK KOLUMBIEN
Sektoren übergeordnet
Krisenprävention und Konfliktlösung, Frieden und Sicherheit
Sektoren untergeordnet
Beteiligung an internationalen Friedenssicherungseinsätzen
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Reformprogramm-Unterstuetzung-Des-Friedenprozesses-Phase-Ii-34116.htm
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Das Reformprogramm zur Unterstützung des Friedensprozesses besteht aus drei Phasen, die inhaltlich aufeinander aufbauen und ist als sektorale Budgethilfe gestaltet. Nach der Umsetzung der mit der kolumbianischen Regierung vereinbarten Reformschritte werden die Mittel an das kolumbianische Finanzministerium ausbezahlt und in das allgemeine Budget eingestellt.Durch das Reformprogramm wird Kolumbien darin unterstützt, zentrale Probleme und Folgen der Konfliktproblematik im Land anzugehen und die Umsetzung von Politiken für nachhaltige Friedensentwicklung in Kolumbien auf nationaler, regionaler und lokaler Ebene zu verbessern, sowie finanzielle Ressourcen zur Finanzierung notwendiger Investitionen in den vereinbarten Themenfeldern bereitzustellen. Dafür wurden Reformschritte in ausgewählten Themenfeldern definiert, die in engem Bezug zum Friedensprozess stehen:i) Beibehaltung makroökonomischer und fiskalischer Stabilität im Feld Public Financial Managementii) Gewährung der Rechte der Opfer von Gewalt und Vertreibung und Unterstützung des Rechts auf Wahrheit und Vergangenheitsbewältigung im Feld Gewaltprävention / Opfer-Entschädigungsleistungeniii) Voranschreiten von Demobilisierung und Reintegration von Kämpfern der Guerilla im selben Feldiv) Förderung der ländlichen Entwicklung im selben Feldv) Stärkung der lokalen und regionalen Einrichtungen im selben FeldDie mittelbare Zielgruppe ist die Bevölkerung Kolumbiens. Sie profitiert von dem durch politische Reformen induzierten verringerten Konfliktpotenzial, welches zu einer Verbesserung der Lebensbedingungen beiträgt. Die unmittelbare Zielgruppe sind die vom Konflikt betroffenen und vertriebenen Bevölkerungsgruppen.Darlehensnehmer ist der kolumbianische Staat, vertreten durch das Finanzministerium (Ministerio de Hacienda y Crédito Público, MHCP). Die inhaltliche Entwicklung und Steuerung wird vom Projektträger, der Nationalen Planungsbehörde (Dirección Nacional de Planificación, DNP), wahrgenommen.