Transboundary Joint Secretariat (TJS III)

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-201468610
Maßnahmenstatus
Beendet
Land / Region
Europa
Finanzierungsvolumen
€ 4.997.985,69
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 4.997.985,69
Noch verfügbar
-
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
26.03.2015 - 01.01.2021
Startdatum
26.03.2015
Geplantes Enddatum
01.01.2021
Tatsächliches Enddatum
01.01.2021
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
WWF CAUCASUS PROGRAMME OFFICE
Sektoren übergeordnet
Umweltschutz allgemein
Sektoren untergeordnet
Biodiversität
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Transboundary-Joint-Secretariat-Tjs-Iii-34918.htm
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Nachdem auch die zweite Phase des Transboundary Joint Secretariat, (TJS) von den Umweltministerien des Südkaukasus und der KfW als erfolgreich eingestuft wird und nach wie vor Nachfrage nach den Leistungen des TJS besteht, soll eine dritte Phase (Transboundary Joint Secretariat, Third Phase) aus einem FZ-Zuschuss über EUR 5,0 Mio. der VE 2014 (Kaukasus N.A., Haushaltstitel 89601) finanziert werden. Der World Wide Fund For Nature Deutschland (WWF-Deutschland) hat als weiterer Geber zugesagt, Leistungen in Höhe von etwa 0,2 Mio. EUR zu erbringen.In dieser dritten Phase soll vom World Wide Fund For Nature Caucasus Programme Office (WWF-CauPo, Träger) der Ecoregional Conservation Plan (ECP) als grenzübergreifende, ökoregionale Naturschutzstrategie weiterentwickelt und seine Implementierung im Südkaukasus (Armenien, Aserbaidschan und Georgien, Projektregion) vorangetrieben werden (Modulziel). Damit soll ein Beitrag dazu geleistet werden, die biologische Vielfalt in Armenien, Aserbaidschan und Georgien zu erhalten, ohne den Lebensstandard der ländlichen Bevölkerung langfristig zu reduzieren (Oberziel). Die Zielgruppe ist die Bevölkerung der Projektregion.Das Vorhaben ist Teil der Kaukasusinitiative des BMZ, die der Förderung einer länderübergreifenden Kommunikation und Zusammenarbeit besondere Bedeutung beimisst. Vor diesem Hintergrund soll das Vorhaben u.a. durch grenzübergreifende Zusammenarbeit im Sektor einen Beitrag zum Konfliktabbau und zur Krisenprävention leisten (Nebenziel). Im Rahmen des BMZ-Schwerpunktprogramms Umwelt wird in verschiedene FZ-Vorhaben investiert. Das TJS fungiert dabei seit 2007 (erste Phase) als regionale Klammer und fachliche Ergänzung, um neben den nationalen insbesondere die regionalen Herausforderungen im Sektor zu adressieren. Auf den bisherigen Ergebnissen baut die dritte Phase auf. Die erwarteten Leistungen sind: (1) Sektorberichte und kontinuierliche Sektor-Analysen werden dem BMZ und den deutschen EZ-Institutionen durch einen Sektorbeobachter bereitgestellt. (2) Eine partizipative Methode zur sozioökonomischen Förderung von Schutzgebiets-Anrainern ist verbreitet und wird bei Bedarf weiterentwickelt. (3) Naturschutzgebiete sind als Ziel für Ökotourismus beworben und in ökonomisch und ökologisch nachhaltige Tourismusansätze integriert. (4) Der Ecoregional Conservation Plan (ECP) wurde aktualisiert und weiterentwickelt, wobei neue Entwicklungen im Sektor, Erfahrungen aus verschiedenen Projekten sowie Belange der Zivilgesellschaft und der Umweltministerien berücksichtigt werden. (5) Der Special Operational Fund (SOF) ist als Finanzierungsinstrument für Maßnahmen mit länderübergreifenden Zielsetzungen bzw. Wirkungen weiterentwickelt und wird genutzt.