Unterstützung von Maßnahmen für Flüchtlinge aus Nigeria u. der Zentralafrik. Republik sowie Binnenflüchtlinge in Kamerun

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-201468966
Maßnahmenstatus
Beendet
Land / Region
Kamerun
Finanzierungsvolumen
€ 8.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 8.000.000,00
Noch verfügbar
-
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
21.04.2016 - 28.04.2020
Startdatum
21.04.2016
Geplantes Enddatum
28.04.2020
Tatsächliches Enddatum
28.04.2020
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
REPUBLIK KAMERUN
Sektoren übergeordnet
Basisgesundheitswesen
Sektoren untergeordnet
Grundlegende Ernährung
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Unterstuetzung-Von-Massnahmen-Fuer-Fluechtlinge-Aus-Nigeria-U-Der-Zentralafrik-Republik-Sowie-Binnenfluechtlinge-In-Kamerun-35232.htm
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Jährlich sterben in Kamerun mehr als 45.000 Kinder an den Folgen von nicht ausreichender oder einseitiger Ernährung. Im Norden und Osten des Landes ist Mangelernährung von Kindern unter fünf Jahren besonders verbreitet. Auch die Müttersterblichkeit ist in Kamerun insgesamt und vor allem in den Nord-Regionen höher als in vergleichbaren Ländern Afrikas. Durch die Krisen der Nachbarländer sind die armen Grenzregionen Kameruns zusätzlich mit der Aufnahme von Flüchtlingen stark betroffen. Der Zustrom von Flüchtlingen erhöht den Ressourcendruck in den aufnehmenden Gemeinden und verschärft bestehende Spannungen. Es ist davon auszugehen, dass sich die Lage durch den Zuzug neuer Flüchtlinge und Angriffe der Terrororganisation Boko Haram weiter verschärft. Das Vorhaben trägt dazu bei, den Gesundheitszustand von Müttern und Kindern in den Krisenregionen zu verbessern. Die Kosten des von UNICEF umgesetzten Vorhabens im Norden Kameruns betragen EUR 8 Mio. und werden aus FZ-Mitteln über einen Zeitraum von 3 Jahren finanziert.