Abwasserentsorgung Südwest IV Begleitmaßnahme

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-201470467
Maßnahmenstatus
Beendet
Land / Region
Kosovo
Finanzierungsvolumen
€ 1.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 1.000.000,00
Noch verfügbar
-
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
25.10.2016 - 23.03.2023
Startdatum
25.10.2016
Geplantes Enddatum
23.03.2023
Tatsächliches Enddatum
23.03.2023
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
REPUBLIK KOSOVO MININSTRY OF FINANCE
Sektoren übergeordnet
Wasser und Abwasser/Abfallentsorgung
Sektoren untergeordnet
Sanitärversorgung und Abwassermanagement - große Systeme
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Für dieses Vorhaben gibt es keinen Eintrag in der Projektdatenbank. (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/Internationale-Finanzierung/KfW-Entwicklungsbank/Projekte/Projektdatenbank/index.jsp
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Die übergeordneten entwicklungspolitischen Ziele des Projekts sind der Schutz der ober- und unterirdischen Wasserressourcen, die Verbesserung der Lebensbedingungen der Bevölkerung in Peja (Hauptziele) sowie die Anpassung an den Klimawandel (Nebenziel). Projektziel ist die Verbesserung der Abwasserentsorgungssituation im Stadtgebiet von Peja und die Abwasserreinigung.Ein wichtiges Element der Projektkonzeption ist ein Anreizmechanismus, der Leistungssteigerungen des Projektträgers mit FZ-Maßnahmen verknüpft. Die Implementierung des Projektes erfolgt daher in Abhängigkeit von der Erreichung der vereinbarten Ziele. Die Investitionsmaßnahmen in Peja umfassen im Wesentlichen den Bau eines Hauptsammlers zum etwa 7 km entfernten Kläranlagenstandort, eines weiteren Sammlers zum Anschluss der südlichen Stadtgebiete an den Hauptsammler sowie einer Kläranlage für 60.000 Einwohnerwerte. In geringem Umfang sind auch Maßnahmen im städtischen Abwassernetz vorgesehen, welche notwendig sind, um die Abwässer zur Kläranlage zu führen und Regenwasser aus der Kanalisation abzuschlagen. Durch eine Begleitmaßnahme sollen die Rahmenbedingungen im Sektor verbessert und die Leistungsfähigkeit des Projektträgers erhöht werden.Die Gesamtkosten des Vorhabens (ohne Steuern und sonstige Abgaben) werden auf 25 Mio. EUR geschätzt, davon 1,6 Mio. EUR für das Bauland sowie den Erwerb der erforderlichen Landnutzungsrechte sowie 1,3 Mio. EUR für die Begleitmaßnahme. Die Kosten sollen durch einen FZ-Zuschuss in Höhe von 9 Mio. EUR (davon 1 Mio. EUR für die Begleitmaßnahme), Mittel des SECO (State Secretariat for Economic Affairs der Schweizerischen Eidgenossenschaft) in Höhe von 7,6 Mio. EUR, Eigenbeiträge der Gemeinde in Höhe von rund 4,6 Mio. EUR (teil-weise in Form von Land bzw. Landnutzungsrechten) sowie finanzielle Beiträge der EU oder der Republik Kosovo in Höhe von 3,8 Mio. EUR gedeckt werden.