Globalvorhaben Verantwortungsvolle Landpolitik
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-201501246
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Keiner Förderregion zugeordnet
- Finanzierungsvolumen
- € 121.868.500,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 16.000.000,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 101.793.301,44
- Noch verfügbar
- € 20.075.198,56
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 01.11.2015 - 30.06.2026 (geplant)
- Startdatum
- 01.11.2015
- Geplantes Enddatum
- 30.06.2026
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- Partnerministerien
- Sektoren übergeordnet
- Andere multisektorale Maßnahmen
- Sektoren untergeordnet
- Ländliche Entwicklung
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Globalvorhaben Verantwortungsvolle Landpolitik (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=201501246; Global Project Responsible Land Policy (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=201501246
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Ausgangssituation: Für große Teile der Weltbevölkerung hängt die Lebensgrundlage direkt vom Zugang zu Land ab. Viele Landbesitzende und -nutzende verfügen jedoch über informelle oder traditionell gewährte Rechte, die nicht ausreichend anerkannt werden. Konkurrenz und Konflikte um Grund und Boden sind symptomatisch für den steigenden Druck auf die Ressource Land. Beispielsweise führen fehlende Schutzmaßnahmen, intransparente Planung sowie mangelnde Konfliktlösung bei großflächigen Agrarinvestitionen oft zu Konflikten, Zwangsenteignungen und Vertreibungen. Ziel: Der Zugang zu Land hat sich für bestimmte Bevölkerungsgruppen, insbesondere für Frauen und marginalisierte Gruppen, in ausgewählten Partnerländern verbessert. Vorgehensweise: Mit den politischen Verantwortlichen in den beteiligten Ländern arbeitet das Vorhaben daran, die Rahmenbedingungen für die Landpolitik und die rechtliche Situation der Bevölkerung zu verbessern. Im Mittelpunkt stehen drei Handlungsfelder: 1. Landrechte der ländlichen Bevölkerung durch bessere Verfahren sichern Das Vorhaben stärkt sowohl individuelle als auch kollektive Land- und Nutzungsrechte. Die Rechtssicherheit verbessert sich dort durch Eigentumstitel, langfristige Pachtverträge oder Nutzungsvereinbarungen. 2. Die Zivilgesellschaft an verantwortungsvoller Landpolitik beteiligen Das Vorhaben unterstützt zivilgesellschaftliche Gruppen, die sich an neuen Verfahren zur Sicherung der Landrechte beteiligen. Sie nehmen eine wichtige Rolle beim Konfliktmonitoring ein, gestalten den Dialog und treten als Dienstleister auf. 3. Rahmenbedingungen für verantwortungsvolle private Agrarinvestitionen verbessern Das Vorhaben setzt eine Reihe von Sensibilisierungs- und Dialogmaßnahmen um. Sie fördern verantwortungsvolle Agrarinvestitionen, die die Rechte und Bedürfnisse der lokalen Bevölkerung berücksichtigen. In Äthiopien, Uganda und Laos beteiligt sich daran die Europäische Union (Responsible Governace of Investment in Land, RGIL). Das Vorhaben orientiert sich an den entsprechenden Leitlinien der Vereinten Nationen (CFS VGGT) sowie des Welternährungsausschusses (CFS RAI).