Erhalt von Boden-und Wasserressourcen zur Stärkung der Dürreresilienz und Erhöhung der Ernährungssicherheit in ariden

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-201501360
Maßnahmenstatus
Beendet
Land / Region
Äthiopien
Finanzierungsvolumen
€ 5.099.854,87
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 5.099.854,87
Noch verfügbar
-
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
28.12.2015 - 31.01.2025
Startdatum
28.12.2015
Geplantes Enddatum
31.01.2025
Tatsächliches Enddatum
31.01.2025
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
DEMOKRATISCHE BUNDESREPUBLIK AETHIOPIEN
Sektoren übergeordnet
Landwirtschaft
Sektoren untergeordnet
Landwirtschaftliche Landressourcen
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Erhalt-Von-Boden-Und-Wasserressourcen-Zur-Staerkung-Der-Duerreresilienz-Und-Erhoehung-Der-Ernaehrungssicherheit-In-Ariden-34396.htm
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Die vorgeschlagene FZ-Maßnahme, die zur Stärkung der Dürreresilienz und Erhöhung der Ernährungssicherheit beitragen und aus den Mitteln der BMZ-Sonderinitiative Eine Welt ohne Hunger (SEWOH) jetzt Leben ohne Hunger (SI Ager) finanziert werden soll, fokussiert auf die am schwersten von diesen Entwicklungen betroffenen ariden und semi-ariden Gebiete im Tiefland Äthiopiens. Das dort vorherrschende, an die harten klimatischen Bedingungen angepasste, traditionelle System der halbnomadischen Viehwirtschaft gerät im Zuge der immer häufiger auftretenden Dürren unter Druck. Den Pastoralisten wird der traditionell übliche Zugang zu wichtigen Wasser- und Landressourcen zunehmend erschwert und jede Dürre verschärft die Situation in diesem fragilen Ökosystem und schwächt die Lebensgrundlagen der dort lebenden Bevölkerung, die anfälliger für Nahrungsmittel-, Futtermittel- und Wasser-knappheit wird (Kernproblem). Durch den Erhalt und die produktivere Nutzung bestehender sowie die Erschließung neuer Wasser- und Bodenressourcen ist die hier dargestellte Maßnahme darauf gerichtet, die Bevölkerung in die Lage zu versetzen, ihre natürlichen Lebensgrundlagen auch unter sich verändernden Klimabedingungen nachhaltig zu bewirtschaften und ihre Ernährungssituation dadurch nachhaltig zu verbessern (FZ-Modulziel). Zielgruppe dieser Maßnahmen sind die in der Afar-Region lebenden, von Klimaveränderungen und Witterungsextremen besonders betroffenen Pastoralisten. Träger ist das äthiopische Landwirtschaftsministerium, dem in enger Zusammenarbeit mit den regionalen Landwirtschafts- und Wasserämtern die Durchführung der Maßnahme obliegt. Das Vorhaben wird eng mit lokalen Nutzergruppen, NROs und traditionellen Autoritäten zusammenarbeiten, um auf der Basis der traditionellen Nutzungsrechte und Verhaltensregeln eine nachhaltige Bewirtschaftung der Ressourcen und Investitionen sicherzustellen.